Posts by Karin Oehl

    Hallo Juppi

    Ihr habt einen kleinen Igel aufgenommen und ihn groß gezogen. Das hat geklappt wie mir scheint.

    Nun ist er 600 g schwer. Das ist für ein Jungtier ein stolzes Gewicht, ja er hat sogar viel zu schnell zugenommen.

    Auswildern - die Zeit ist vorbei. Das Jungtier hat draußen so gut wie keine Erfahrungen sammeln können, wenn es jetzt rausgelassen wird, ist es völllig orientierungslos, hat keinen Unterschlupf den es kennt und keine Futterstelle, die es kennt, es wird rennen auf Nimmerwiedersehen und verelenden.

    Also -jetzt bitte mit dem Futter bremsen,

    Der kleine Igel sollte nicht mehr so rasant zunehmen er muß nicht abnehmen, aber bitte nicht viel schwerer werden lassen.

    Das erreicht man, indem man ein Pflegeprotokoll führt und anhand der Gewichtsentwicklung dann die Futermenge einstellt.


    Es ist so -die erfahrenen Männchen gehen jetzt langsam in den Winterschlaf. die Weibchen erholen sich noch eine Weile von Geburt und Kinderaufzucht. Noch gibt es ja Insekten, vor allem unter abgefallenem Laub z. B.

    Die im Winterschlafnest - Bau unerfahrenen Jungtiere rennen oft noch bis Frosteinbruch rum, nehmen so gut wie nicht mehr zu und viele von ihnen sterben jetzt.

    Also -Ihr Jungtier darf durchaus jetzt mit dem Gewicht , versorgt mit einem größeren , Schlafhaus, viel Isolierendem Material wie Stroh- kein Heu -aber auch geknüllte Zeitungen in einen kalten Raum gestellt werden, z. B. Gartenhaus, nicht benutzte Garage, wettergeschützter Balkon/terrasse . Der Igel wird weiter versorgt wie auch im Haus, Meist sind die Tiere dann ""Stubenrein"" sie verunreinigen ihre Schlafhäuser nicht mehr. Darauf sollten Sie achten. Es wird weiter mit Futter versorgt und Trinkwasser -alles wie gehabt. Viel dicker werden darf es einfach nicht. Sobald der Igel von sich aus mal das Futter verweigert, sich im Schlafhaus zubuddelt, dann ist der Zeitpunkt gekommen, wo er winterschlafen will, Das kann auch erst im Januar sein. Nun können Sie nur noch beobachten, denn der Igel wird noch mehrfach sein Nest verlassen, ehe er wirklich winterschläft. Dann sollten Sie ihn nicht verhungern lassen, aber auf jeden Fall die Futtermenge so deutlich reduzieren daß der Igel merkt -es ist Winterschlafzeit.

    Nachlesen können Sie alles sehr schön in den Merrkblättern von Pro Igel e.V.

    Sie finden sie unter http://www.pro-igel.de

    dort werden Sie auch finden, daß man den Igeln nach dem Erwachen nicht einfach bei den ersten Sonnenstrahlen frei lassen kann, sondern wenn ein Igel so jung in Menschenhand gekommen ist, daß er die Natur erst mal in einem Freigehege kennen lernen muß.

    Viel Freude beim stöbern und dem Igelchen viel Glück

    Mit freundlichem Gruß

    Karin Oehl

    Hallo Sasi

    Beim Igel gibt es auch einen Stachelwechsel, aber nicht so massiv.

    Stacheln wachsen langsam. Es kann durchaus sein, daß das Tierchen zunächst einen Mangel an ungesättigten Fettsäuren hatte und sich das nun durch vermehrten Stachelausfall bemerkbar macht. Nach dem Wechsel des Futters sollte es langsam besseer werden,

    Sicherheitshalber sollten Sie das Tier dochmal einem igelerfahrenen Tierarzt vorstellen, der genauer hinschaun kann.

    Solche Tierchen haben nicht selten eine Immunschwäche und bilden dann doch einen Hautpilz aus, den ein Laie nicht sofort erkennt.

    Das sollte kontrolliert werden Ansonsten -weitermachen und abwarten, bitte erst dann in den Kaltraum /winterschlafgehege verbringen, wenn der Stachelausfall aufgehört hat und Stacheln nachgewachsen sind.

    Sie können helfen indem Sie aus dem Zoohandel Biotin Pulver dem Futter zusetzen und es gibt Megderm, auch ein Präparat, das bei der Ausbildung von Stacheln nütztlich sein kann.

    Mit freundlichem Gruß

    Karin Oehl

    Hallo Jenn

    Zur Not geht der Dachboden, wenn es keine unbenutzte Garage, kein Gartenhaus oder keinen überdachte wettergeschützten

    Balkon /Terrasse gibt.

    Vielleicht hören Sie sich noch mal nach einer Igelstation um, die ggf. noch bekannte erfahrene Pflegestellen hat oder selbst Kapazitäten.

    Das wird allerdings in dieser Jahreszeit schwierig werden. Da sind alle am Limit und voll.

    Statt eines Kartons können Sie sich ggf leihweise vom Tierheim einen Haus-Kaninchenkäfig holen oder Bekannte geben einen ab, der weicht nicht durch, ist größenmäßig besser und vor allem gut zu reinigen..

    (die Wanne ist aus Kunststoff, kann nicht durchweichen und nicht durchgekratzt werden und das Käfig Oberteil verhindert einen Ausbruch.)

    Mit freundlichem Gruß

    Karin Oehl

    Hallo JE

    Die Zeit , um einen so unerfahrenen Igel noch auszusetzen , ist einfach vorbei, Er sollte nun in einem kühlen Raum unter kontrollierten Bedingungen überwintert werden, (Im Gehege und mit größerem Schlafhaus und reichlich isolierendem Material

    Er wird nicht sofort winterschlafen, sondern er muß dort zunächst weiter wie bisher versorgt, also gefüttert und gereinigt werden.


    Wie das geht schreiben wir Ihnen gerne näher, aber Sie können es auch nachlesen in den Merkblättern auf der Seite von www. pro-igel.de

    Übrigens, kann so ein unerfahren aufgenommener Igel auch im Frühling nicht einfach so rausgesetzt werden, sondern sollte in einem Freigehege erst mal die Natur kennen lernen.

    das alles erfahren Sie in den Merkblättern auch genau oder Sie fragen uns direkt.

    Mit freundlichem Gruß

    Karin Oehl

    hallo MaLa

    Bitte bginnen Sie - möglichst in einem kleinen Schraubglas oder Kotrährchen Kotproben einzusammeln, Wenn ein Tierchen zurück bleibt, , ist es häufig mit Innenparasiten beisiedelt, die eine Entwicklung verhindern und zu Infektionen führen.


    Keine Sorge, die sind auf Sie nicht übertragbar.

    Das Gewicht sagt nicht alles über den Zustand des Igels aus.


    Spätestens nach drei Tagen sollte der Kot einem sachkundigen Tierarzt zur Untersuchungübergeben werden ( Nicht alle sind dazu wirklich prädestiniert. ), besser ist es, den Kot sofort in einem Untersuchungsamt untersuchen zu lassen, Die diagnostische Qualität ist dort besser, Unser nächstes Amt wäre hier Krefeld, (Früher hieß es staatliches Veterinär -Untersuchungsamt und es ist noch angesiedelt in Deutscher Ring 100, Krefeld) die Kosten sind nicht so hoch.

    Wenn Sie die Seiten von Pro Igel aufrufen, finden Sie dort auch die Merkblätter zu allen Igelthemen, die Ihnen sicher beim Thema Unterbringung, Fütterung weiter helfen.

    Erfahrungsgemäß kommt es häufiger vor, daß solche Igel latent krank sind und es durch Stress bei Gefangennahme, Gefangenschaft, Handling zu einem Absturz des Immunsystems kommt und eine latente, also vesteckte Erkrankung plötzlich akut wird.

    Darum bitte ich genau das Verhalten zu beobachten (frißt er? ist er am Tag evtl. sehr unruhig? wirkt er sehr weich und schlaff? wie ist die Kotbeschaffenheit? es sollten feste dunkle Würstchen sein, kein grüner oder gar blutiger Schleim ausgeschieden werden, Das ist gleich Alarmstufe ROT.

    bitte führen Sie ein igeltagebuch, in dem Sie zunächst täglich das Gewicht und besondere Beobachtungen eintragen.

    Als noch unerfahrener Igelhelfer sind für Sie die Informationen von Pro Igel e.v. sicher sehr hilfreich, aber auch allgemein und sicher haben Sie noch sehr spezifische Fragen.

    Die beantwortet Ihnen meine Kollegin und ich sicher gern und zeitnah.

    Mit freundlichem Gruß

    Karin Oehl

    Lieber Herr Kern

    ob die Kollegin Ihren Beitrag übersehen hat?

    bitte verwenden Sie das Flohmittel nicht, was sie da im Netz gefunden haben.

    bes. bei klienen Igeln sollte man häufiger das Gehege reinigen und dann sind die Flöhe auf einmal ohnehin weg.

    Wegen des Igels mit grünem Kot

    Flubenol Pulver enthält Lactose und Igel haben eine Lactose -Unverträglichkeit.

    Und bitte keine Behandlung ohne Kotkontrolle= Diagnose.

    Igel haben fast immer Innenparasiten, die gilt es zu bestimmen, und dann gezielt zu behandeln.

    Wenn Ihre Tierärztin wenig Erfahrung mit Igeln hat, empfehlen wir das Buch

    Igel in der Tierarztpraxis, welches auch im Internet aufzurufen ist. Da findet die Tierärztin das Wichtigste, auch welche Medikamente geeignet sind und wie sie zu dosieren sind.

    Wenn der Kot so glibberig grün ist, ist es ein Zeichen für eine Darmentzündung, möglicherweise durch die Innenparasiten (Darmhaarwurm) Das bedeutet, daß die Tierärztin unbedingt und sofort ein Mittel gegen

    Infektionen geben sollte.

    Hoffentlich kommen diese Informationen für sich nicht zu spät.

    Mit freundlichem Gruß

    Karin Oehl

    hallo Alex

    Dann wünsche ich Ihnen und Ihrem Pflegling nur das Beste.

    Dem Igel ein langes erfolgreiches Leben in Freiheit und daß er sich im nächsten Jahr erfolgreich fortpflanzen kann

    Mit freundlichem Gruß

    Karin Oehl

    hallo Igelix

    Fragen Sie mal Ihren Tierarzt bitte, ob er Retardon Tropfen hat u. sie einsetzen würde, denn Baycox, so wirksam es ist, es ist für den Igel der ja noch so jung ist, sehr belastend und kann zu andauernder Appetitlosigkeit führen.

    Mit freundlichem Gruß

    Karin Oehl

    Hallo mal ganz schnell nicht die Heike, sondern die Karin Oehl

    Wenn es dem Igel wieder gut geht muß er ja auch den Tee nicht mehr haben.

    Kalk ins Futter -bitte nur ganz wenig. Man kann mit gut meinen auch viel übertreiben und falsch machen.

    Wenn Sie die Merkblätter von Pro Igel e. V. aufmerksam lesen , ist zu dem Thema etwas zu finden

    http://www.pro-igel.de

    https://www.pro-igel.de/merkblaetter/


    Bes. Aufzucht verwaister Igelsäuglinge ist da eine Offenbarung. auch Ernährung usw.


    Liebe Grüße und bitte weiter so. Sie machen das ganz gewissenhaft u nd gut.

    Mit freundlichem Gruß

    Karin Oehl

    Liebe Forennutzer


    Glücklicherweise haben so viele Igelstationen, Igelfinder nicht nur untereinander ihre Meinung gesagt, ihre Erfahrungen

    geteilt, sonden sind wirklich an die großen Naturschutzverbände, an die Politiker herangegangen, die Medien wurden aufmerksam und haben sogar mit so schlimmen Bildern berichtet, daß endlich sogar Hersteller (nicht alle) an den LBV in Bayern und an Pro Igel e.v. herangetreten sind zwecks Zusammenarbeit umd die Produkte zu verbessern und solche schlimmen Dinge zu verhindern. Der Wind hat angefangen von vorne zu blasen und das ist gut so.

    Wir dürfen nur nicht aufhören, Jeder so verletzte Igel ist einer zuviel

    Mit freundlichem Gruß

    Karin Oehl

    https://www.radiof.de/podcast/380-wau-der-woche


    Hier in diesem Podcast ist nach einer Geschichte mit einer Katze ein längeres Interwiev, mit mir zu hören zum Thema

    Rasentrimmer/Rasenroboter.

    Nachdem das Thema doch sehr hohe Wellen geschlagen hat in div. Medien, dürfte auch der einfachste Nutzer dieser Geräte informiert sein, Es stand nach DPA Interwiev in so vielen Zeitungen bundesweit und auch mit Bildern.

    Hier wurde vom WDR mit mir und bei meiner Tierärztin gedreht u. gesendet.

    Aus allen Ecken kommen Informationen und Meldungen,
    Hersteller haben sich bereits beim LBV in Bayern und bei Pro Igel e.V. zwecks Zusammenarbeit u. Verbesserung der Geräte gemeldet,

    Wir können nicht erwarten, daß diese Geräte vom Markt verschwinden, aber wir hoffen, daß sie sicherer werden und die nötigen Warnhinweise deutlich beigelegt werden.


    So Viele von Euch haben mir von ihren Erfahrungen mit verletzten Igeln erzählt und mobil gemacht, das Problem öffentlich gemacht, Dafür danke ich Euch von Herzen, Nur so, wenn aus allen Ritzen die Informationen kommen, werden die Medien u. Hersteller wach und reagieren. ein Einzelner erreicht gar nichts.

    Danke danke danke im Namen der Igel an Euch alle.


    Karin Oehl


    Nachtrag: Jetzt auch in der Galerie:


    Interview von Radio Franken - Antenne Pulheim zum Thema Igel


    forum.igel-hilfe.org/gallery/image/93/

    Hallo Chula

    Das ist eine gute Idee Unterlagen zu nehmen

    Aber meist geben die Leute dafür kein Geld aus.

    eine saugfähige normale Zeitung tut es dann auch (solange sie nicht nass geregnet wird)

    Viel Glück mit der kleinen Bande ich habe hier einen Fünferwurf ohne Mutter. Alle gedeihen gut.

    Liebe grüße Karin Oehl

    hallo Erik

    Sie beobachten in dieser Zeit in Ihrer Region ein Paarungsverhalten, auch Igelkarussel genannt, Dann ist im August mit Nachwuchs zu rechnen.

    Dennoch -ja es wäre ratsam ein zweites Igelhaus zu errichten.

    Igel sind normalerweise Einzelgänger und lassen ein Partnertier nur zur Paarung zu (Es könnte also durchaus Kämpft ums Futter geben.) Nach der Paarung muß der Igelmann das Feld räumen. einmal wäre er Nahrungskonkurrent für die zu erwartenden Jungtiere und er muß sein Erbgut auch an viele Igeldamen weiter geben. Igelmütter sind standorttreuer und immer allein erziehend.

    Sie schreiben von einer Nachricht zu Zweitwürfen, die im Herbst unterernährt sind usw.

    Es spielen sich in den Medien viele sogenannte Experten mit Halb-oder Viertelwissen auf.

    Zweitwürfe wurden noch nie wirklich nachgewiesen. Igel werfen einmal im Jahr und die Wurfzeit ist je nach Region und klimatischen Bedingungen von Mai (hier im Rheinland) bis in den September hinein.

    Es wäre theroretisch denkbar, wenn in einem sehr frühen milden Frühjahr Igel früh werfen und nach einem Schlechtwettereinbruch der 1. Wurf verloren geht, daß möglicherweise dann noch ein zweites Mal geworfen wird,

    Denkbar, heißt nicht bewiesen.

    Je nach klimatischen Bedingungen erwachen die Igel früher oder später aus dem Winterschlaf. Zunächst mal die Männchen, das sind auch die ersten, die man platt gefahren auf der Straße findet, Sie sind noch sehr umtriebig, weil sie noch weite Wege zum Futter zurück legen müssen, um satt zu werden und dabei ist es denkbar, daß sie schon mal nach den Damen schaun. Diese erwachen etwas später aus dem Winterschlaf, sind dann auch längst nicht sofort paarungswillig, sie müssen sich erst mal ein Ränzlein anfuttern, Dann nach der Paarung dauert es über einen Monat bis zur Geburt ihrer Jungen. Die Schwangerschaft, Geburt und Aufzucht der Jungen verlangt den Igelinnen einiges ab.

    So gehen die Männchen auch viel früher nach verrichteter Arbeit in den Winterschlaf, während die Damen noch etwas Zeit brauchen sich zu erholen und ein Ränzlein anzufuttern.

    Die Jungtiere sind noch unerfahren zum Thema Winteschlaf, Winterschlafnest bauen und sie haben , je später sie geworfen sind, auch um so mehr Mühe, noch ein Ränzlein anzufressen für den Winterschlaf. .Sie laufen gelegentlich noch bis Frosteinbruch rum und suchen nach Futter.

    Igel haben eine relativ hohe Vermehrungsrate aber im ersten Jahr auch eine hohe Verlustrate. Nicht alle Kleinen schaffen es , den Winterschlaf zu überstehen, viele werden krank, verunglücken.

    Es sind also nicht die Zweitwürfe, die verelenden, sondern meist spät geborene Jungtiere.

    Die Sache mit den Zweitwürfen ist so schwer auszurotten wie das Schälchen Milch für die Igel.

    Vielleicht kann ich nun dazu etwas beitragen. Fehler werden nämlich nicht zu Wahrheiten, wenn man sie nur oft genug wiederholt

    Also -wenn Sie so ein tolles Igelhabitat haben, gerne ein zweites oder drittes Häuschen bauen, Da Igel aber ihre eingen Vorstellungen von Heimeligkeit haben, sollten Sie überlegen ob sie es sich nicht einfacher machen können und Strauchschnitt lilegen lassen, mal einen alten DAchziegel angelehnt stehen lassen in so einer Kruschtecke. Igel lieben die Unordnung und Naturbelassenheit und ihre Ruhe, also nicht groß stören, von Ferne beobachten und sich dran freuen bitte Schaun Sie doch mal in die Merkblätter unter http://www.pro-igel.de finden sie tolle Anregungen dafür

    Mit freundlichem Gruß

    Karin Oehl

    Hallo Chula

    Wie sind Sie auf grünen Tee gekommen.?

    Das ist ein toller Tip auch für mich im Notfall.Was mag die Ursache der Verklebung gewesen sein? Meist ist es Wundsekret u. darunter Eiter, machmal sind die igel auch durch Holzschutzmittel oder Farben gestiegen oder haben Zuckerlösung an sich, wenn sie im Abfall unterwegs waren.

    Ja, es ist ein gutes Gefühl, wenn man einen gesund gepflegten Igel der Natur zurück geben kann, ihm die Freiheit geben kann.

    Ich bekam gestern zwei Igel mit dicken Abszessen und 5 Babys. Es war eine heiße Nacht und heute werden wir zu meiner Tierärztin fahren müssen.

    bitte Daumen drücken, daß alles gut geht

    Liebe Grüße Karin Oehl

    Hallo Chula

    150 km sind selbst für den Igel zu weit und Ihnen nicht zuzumuten

    Wichtig wäre, daß ein igelerfahrener Tierarzt der nach den Empfehlungen von Pro Igel e.V. behandelt noch mal drauschaut.

    es ist gut, wenn der Igel noch eine Weile Antibiose bekommt. Wichtig ist -unbedingt erst dann rauslassen, wenn die Krusten der Wunden abgefallen sind, wichtig wäre auch , eien Kotuntersuchung zu veranlassen, damit nötigenfalls auch noch die Innenparasiten, die ja jedes Wildtier mitbringt, behandelt werden können. In der Gefangenschaft machen die oft mehr Probleme als in der Freiheit.

    Es ist mit Tierärzten so ein Problem, Sie sind oft nicht sehr gut zum Thema Igel ausgebildet und oft auch nicht sehr engagiert, bringen Igel doch meist mehr Flöhe als Mäuse (geld) in die Praxis.

    Ja, es wäre dringend erforderlich, daß in Ihrer Region sich eine neue, wirklich gute Station etablieren würde.

    Mit freundlichem Gruß

    Karin Oehl

    Liebe Chula

    Mit Ihrer Vermutung haben Sie sicher Recht, daß der Ige so schnell nicht wieder raus kann.

    Leider weiß ich zu wenig über Ihren Wohnort -z. B. PLZ. Dann könnte ich Ihnen vielleicht einen Tip geben. Ihre Tierärztin hat sich sicher sehr bemüht, scheint aber doc etwas wenig Erfahrung zu haben.


    Wenn der Igel schlapp ist, dann braucht er sicher noch mal Nachhilfe in Form einer Infusion unter die Haut und ggf weiter Antibiotika. Das richtet sich ganz nach dem Befund. Sie als Neuling der Igelhilfe könnte es wirklich überfordern.

    Sprechen Sie Ihre Tierärztin doch noch mal auf Ihre Beobachtung an und fragen Sie danach, ob sie die im Internet zur Not abzurufende Schrift

    Igel in der Tierarztpraxis

    kennt und danach arbeitet.

    (Handbuch für Tierärzte und Igelstationen)

    Igel sind nicht zu verwechseln und zu behandeln wie Haustiere.

    Mit Fug und Recht wurde Zierenberg geschlossen -es war grauenhaft dort, was hinter einer scheinbar tollen Fassade vom Vet-Amt gefunden wurde.

    googlen Sie mal Igelstation Zierenberg!!!!!!!!!

    Mit freundlichem Gruß

    Karin Oehl

    Hallo Chula

    Der Igel wird Wunden haben, wenn er Maden hatte, Ich weiß leider nicht, wie und womit der Tierarzt ihn behandelte,

    Erst einmal würde ich das erfragen und dann auch den Tierarzt fragen, mit was Sie die

    Verklebungen lösen können. Manchmal genügt es dazu Kochsalzlösung aus der Apotheke zu nehmen. Häufig ist eine antibiotische Wundspülung nötig. Aber das ist Stress für den Igel -damit wäre ich erst mal sehr zurückhaltend.

    Meist verkrustet sich das Fell wie jede Wunde Krusten bildet, Darunter kommt es nicht selten zu Eiterungen, Das ist lebensgefährlich für den Igel.

    Der Igel muß mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch weiter vom TA

    behandelt werden, oder gab der Tierarzt Ihnen Mittel mit?

    Achtung: Tierärzte sind in der Regel zum Thema Igel nicht sonderlich gut ausgebildet . sie geben sich manchmal Mühe, leiten die Behandlung von den üblichen Kleintieren ab, aber zum Thema Igel ist viel mehr nötig. Ihrer war wenigstens so freundlich und hat den Igel behandelt. (Häufig werden Igelfinder auch nur weggeschickt)

    Es wäre gut, wenn Sie eine erfahrene Igelstation in Ihrer Nähe zu Rate ziehen würden.

    Als Anfänger mit Madenigeln - das kann sehr schwierig werden.

    Vielleicht geben Sie mir einen Hinweis in welcher Region Sie wohnen, dann könnte ich Ihnen eine Privatnachricht zukommen lassen.

    Sehr viel helfen würde es Ihnen, wenn Sie mal auf die Seite http://www.pro-igel.de gehen und da auf die Merkblätter. Dann wissen Sie schon mal viel mehr über Unterbringung, Fütterunt etc.

    Mit freundlichem Gruß
    Karin Oehl

    Inzwischen habe ich erfahren, daß diese Finderin noch andere Stationen kontaktiert hat mit dem gleichen Ansinnen und auch die abgelehnt haben.

    Das ist Kollegialität!!

    So geht es wirklich nicht!

    Es tut mir leid um den Igel, ganz sicher, aber - - - - -

    Es muß mal ein Exempelt statuiert werden, was sich rumspricht.

    Wenn man sich mal überlegt, daß die Kollegin und ich in Spitzenzeiten pro Jahr über

    400 Igel stationär versorgen, davon zeitweise über 50 pro Tag ohne freie Tage und Urlaub, , dann kann man sich in etwa die Arbeitsleistung und den Zeitaufwand vorstellen . Dazu Tierarztfahrten etc.

    Da bleibt neben Beruf, bzw. Haushalt kein Luftloch mehr, auch noch Igel zu holen.

    Kein Arzt holt auch noch seine Patienten in die Praxis, die müssen auch kommen oder gebracht werden.(Welcher Arzt fährt heute noch zu Hausbesuchen?)

    Karin Oehl

    Hallo Dala

    Das läuft bei einer meiner Tierärztinnen genau so, aber ich kenne die Dame gut und weiß um ihre Qualitäten, der kann ich vertrauen.

    Es ist immer gut, mehrere Tierärzte zu haben, mit denen man im Notfall Kontakt hat.

    Liebe Grüße Ihnen und schaun Sie mal in die Rubrik Informationen. ziemlich unten ist was drin. (Wir sind kein Pizzadienst . mit Ärger ging mein Tag heute schon los.)

    Mit freundlichem Gruß

    Karin Oehl