• Liebe Frau Philipps,

    ich bin schon etwas länger hier angemeldet, bisher aber ein stiller Mitleser. Ich bin im Sommer 2019 durch einen leicht verletzten Igel im eigenen Garten auf die Not der Igel aufmerksam geworden. Im letzten Winter überwinterte ich in Außengehegen 3 Igel, von denen eine Igeldame den ganzen Sommer über bis Anfang November pünktlich in der Dämmerung auftauchte und zielstrebig zur Futterstelle maschierte. Im Oktober wurde sie sehr krank und legte sich abends 3 Tage in Folge auf unsere Terrasse. Da nahm ich sie auf, behandelte sie erfolgreich mit Baytril, Levamisol und Flubenol und konnte sie wieder gesund in den Garten entlassen. Ich hoffe sie hält jetzt irgendwo Winterschlaf und erscheint im nächsten Frühjahr wieder.

    Seit genau 1 Jahr bin ich Mitglied im Netzwerk-Igel in Wuppertal und freue mich, dass ich Moni Thomas kennengelernt habe. Da ich wegen räumlichen Gegebenheiten Igel immer nur für kurze Zeit aufnehmen kann, bin ich froh über die gute Zusammenarbeit. Oft betätige ich mich als Igel-Taxi für Verletzte Igel aus meiner Region.

    Durch die intensieve Beschäftigung mit dem Igel, wurde mir klar, dass ich im eigenen Garten mehr tun muss, um die Hauptfuttertiere der Igel anzusiedeln. Bei meiner Recherche bin ich auch auf das Hortus-Netzwerk gestoßen. Bei der letzten Versammlung von Pro-Igel in Münster gab es auch einen Referenten, der den 3-Zonen-Garten nach Markus Gastl vorstellte. Ich bekam das Buch von der Veranstaltung von Moni geschenkt und las mit Begeisterung den Artikel über die Verwandlung eines normalen Gartens in einen Hortus, ein Garten für Mensch und Tier. Mitterweile habe ich einen Käferkeller, Totholzstapel und eine kleine Benjeshecke. Es sind eine Trockenmauer und verschiedene Beete für heimische Pflanzen entstanden. Forsythie, Kirschlorbeer und Rhododendren wurden verschenkt und es zogen heimische Gehölze und Obststräucher ein.


    Ich schreibe Ihnen, weil ich Danke sagen will für Ihr unglaubliches Engagement für die Igel. Sie haben eine wunderbare Art, den Igelfindern zu helfen, auch auf die Entfernung, Lösungen zu finden, zu bestärken und Trost zu geben, wenn alle Bemühungen doch nicht helfen können. Sie erklären unermütlich, auch wenn es oft immer die gleichen Ratschläge sind, denn für viele Igelfinder ist es der erste Igel und man ist so hilflos. Auch tadeln Sie nicht mit erhobenem Zeigefinger wenn wir Fehler machen, sondern klären auf und helfen uns so, in der Pflege immer besser zu werden.

    Ich hoffe jetzt, dass ich mit meinem langen Beitrag nicht alle genervt habe, wo es doch noch nicht mal um einen kranken Igel geht.


    Liebe Frau Philipps, ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie frohe und gesegnete Weihnachten und für das neue Jahr alles Gute und vor allem Gesundheit.


    Dorothee Aßheuer

  • Liebe Igelfreundin Dorothee Aßheuer,


    oooooooh, danke für die Blumen!!!!!!!!! Und das Lob gebe ich gleich an Sie zurück, es ist schön, dass Sie hier und da helfen - jeder macht, was er oder sie kann oder was möglich ist - irgendwo ist immer ein Weg.


    Auch Ihnen schöne Weihnachten und ein besseres Neues Jahr ohne Corona-Generve.


    Herzliche Grüße


    Heike Philipps


    http://www.pro-igel.de

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