A c h t un g !!! Rasentrimmer und Roboter können für Igel tödlich sein!!!

  • Es geht schon wieder los -Baumärkte , Hersteller werben massiv für ihre Produkte zur Rasenpflege.

    Was noch immer fehlt, sind deutliche Warnhinweise auf die Gefahren für bodenlebende Tiere

    Der zunehmende Einsatz dieser Geräte beschert uns Stationen auch in diesem Frühjahr wieder grauenhaft verletzte Tiere, sterbende Tiere

    Die Verletzungsmuster sind so eindeutig: Kopfverletzungen , die deutliche tiefe Schnittspuren zeigen,

    schwer verletzte Beine mit offenen Brüchen, meist Vorderbeine.

    Da Igel nicht schreien, wenn sie verletzt werden, sich aber ihre Wunden schnell entzünden, riechen das die dicken Brummer, die ihre Eier darauf ablegen, aus denen schnell Maden schlüpfen. Diese Maden fressen erst das entzündete Geweben, dann fresssen sie sich durch das Bindegewebe in den Igel hinein.

    Alles was frißt scheidet auch aus. Das ist für den Igelorganismus nicht zu verkraften, er stirbt meist an Organversagen, selbst wenn man die Wunden noch reinigen und versorgen kann.

    Diese leidenden Tiere zu sehen, ihnen helfen zu wollen und in Serien erlebt, wie sie sterben müssen ist auch für gestandene Stationsbetreiber mehr als heftig

    Bitte:

    Für kleine Gärten tut es ein Handmäher. Diese Geräte erfordern Aufsicht u nd vor allem die Trimmer mit den rotierenden Kunststofffäden erfordern, daß man unter überhängenden Zweigen vorher nachschaut, ob dort ein Igel seinen Tagschlaf hält oder sich dort versteckt.

    Übrigens -er Einsatz von Rasenrobotern zerstört so viel Bodenleben, daß auf Dauer kein gepflegter Rasen mehr zu sehen ist.

    LEUTE PASST MIT DEN DINGERN AUF11

    ACHTET AUF EURE KINDER UND HAUSTIERE

    LASST DIE SCHÖN LEISEN GERÄTE BITTE AUF KEINEN FALL NACHTS LAUFEN


    Aus dem Bereich Aachen werden schon Igelbabys gemeeldet

    Wenn die aus dem Nest kommen, haben sie keine Chance gegen den Rasenroboter, sie werden gnadenlos wie anderes Kleingetier zerschnipselt.

    Die angeblichen Augen der Geräte sind zu hoch eingestellt, sie erkennen die Kleinen nicht.

    Der vielgepriesene Apfeltest ist völliger Blödsinn.

    AUIGEN AUF!

    Nicht nur den Mäher einschalten , sondern auch den Kopf!

    Uns Igelstationsbetreibern und auch Tierärzten , die diese armen Kreaturen gebracht kriegen reicht es.

    Die Firmen wollen verkaufen und sind nicht an Warnhinweisen interessiert.

    Karin Oehl

  • Kalle

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  • Liebe Nutzer

    Es ist ungeheuerlich, wie viele durch diese elektrischen Gartengeräte verletzte Tiere in die Stationen kommen.

    Meist sind die Wunden mit Maden besiedelt und hochgradig infiziert.

    Viele dieser Igel sind nicht zu retten.

    Das belastet auch hart gesottene Igelstationsbetreiber wie mich.

    Aus allen Ecken bekomme ich es zugetragen, von Tierärzten, von Tierheimen und

    natürlich auch von Kollegen.

    Wir haben uns die Finger wund geschrieben auch an die Hersteller, damit sie Warnhinweise beilegen -

    Sie verweiseen immer nur auf ihre Betriebsanleitung

    Bitte- werdet wach, sprecht mit Euren Nachbarn, wenn sie solche Geräte betreiben

    Laßt Euch von Pro Igel e.V. die Flyer zum Thema schicken, verteilt sie.

    Sprecht in Euren Heimatgemeinden auch die Grünflächenämter an und die Baumärkte und vertreiber

    solcher Geräte.

    Ich selbst habe bereits an den Deutschen Städte-und Gemeindetag geschrieben

    Schreibt an die Medien

    All das muß aus vielen Ecken kommen. Ein Einzelkämpfer wie ich wird nicht wahrgenommen.

    Wir kleinen dummen Ehrenamtler dürfen uns nur die grausamen Verletzungen anschaun, um jedes kleine Leben

    kämpfen und ertragen, wenn unser Einsatz dann doch vergblich ist.

    Das erträgt kein Mensch mehr, was da abgeht.

    Bitte helft alle mit!

    Mit freundlichem Gruß

    Karin Oehl

  • Liebe Forennutzer

    Inzwischen erreichen mich bundesweit Meldungen über so schlimm verletzte Igel durch Rasentrimmer/roboter.Große Organisationen berichten zunehmend darüber und auch die Medien greifen das Thema auf.

    Natürlich werden diese Geräte nicht mehr vom Markt verschwinden, aber wenn wir erreichen, daß ihre Technik sicherer wird für bodenlebende Tiere und ein deutlicher Warnhinweis abgebracht wird, ist schon was gewonnen,

    Dazu ist es nötig, so viel Öffentlichkeit wie möglich herzustellen, an die div Stellen zu schreiben, Bilder zu schicken.

    (große Tier-u. Naturschutzverbände, Ministerium BML, z B. Veterinärämteer, Medien, Jede Meldung hilft.

    Ich möchte Euch mit den grauenvollen Bildern verschonen, die ich hier teils gemacht habe, teils zugeschickt bekam aus allen Richtungen der Bundesrepublik.

    Ich sage nur so viel dazu: So viele typisch verletzte, sterbende leidende Igel habe ich in weit mehr als 40 Jahren Igelarbeit nicht gesehen und nie so viele erlösen lassen müssen.

    Das geht auch mir, die ich wirklich hart im Nehmen bin, schwer ans Kostüm.

    Es ist wichtig, daß jeder Einzelne von Euch, der so eine Erfahrung macht, auf die Barrikaden geht.

    wenn das nur die dumme Einzelkämpferin Karin Oehl tut, ist nichts zu erreichen.

    Darum -Augen und Ohren auf, und schreibt und mailt von Euren Erfahrungen und prostestiert, verlangt von Euren Grünflächenämtern, daß die Mitarbeiter, die mit den Tellersensen und Fadenmähern arbeiten , mit den Aufsitzmähern, zuvor unter überhängende Zweige schaun, ob dort ein Igel seinen Tagschlaf hält. Nicht einfach unter Büschen mähen.

    Denkt dran, wir haben Wurfzeit -Von jeder Mutter, die verloren geht, geht auch ein Wurf verloren, Die Mutter leidet und die Kleinen auch.

    In Bayern steht der Igel auf der Vorwarnstufe der roten Liste der gefährdeten Arten

    würde es hier in NRW so eine Erhebung geben, sähe es zumindest in den Ballungsräumen noch schlimmer aus.Der Igel ist doch ein Sympathieträger -sind das nur Lippenbekenntnisse und Kindergeschicht en mit dem süßen kleinen Igel oder möchten wir diese kleinen nachtaktiven Gesellen nicht doch noch länger in unserem Umfeld haben?

    dann müssen wir was dafür tun. Jetzt, sofort, mit aller Kraft.

    Karin Oehl

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