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Donnerstag, 20. September 2018, 07:45

die Igelsaison geht los

Liebe Forennutzer
Immer im Herbstkommt es zu einem verstärkten Finden bes. von Jungigeln und die Igelsatationen, die es gibt, werden förmlich überrannt
In diesesm sehr trockenen und heißen Sommer schien die Saison schon viel früher los zu gehen. Nahtlos ging es in die herbstliche Saison über.

Es gibt viel zu wenige wirklich sachkundige Igelstationen. Sie sind in der Regel Privatinitiativen.
Leider hört sich das Wort Igelstatation so hochoffiziell an, daß der uninformierte Finder meint, eine Institution vor sich zu haben, auf deren kostenlose Leistung er rund ums Jahr und rund um die Uhr einen Anspruch hat und entsprechend treten sie oft -ja zunehmend öfter auf.

Wir, die wir uns die Arbeit antun, meist die Kosten selbst tragen haben alle nur ein begrenztes Raumangebot und Zeit und Geld zur Verfügung.
Wir haben uns Kenntnisse angeeignet und sind sehr engagiert,
Dennoch können wir nicht wie ein Lieferdienst oder ein Pizzabote herbestellt werden um noch Igel abzuholen. Genau das wird zunehmend gefordert und spuren wir nicht, werden wir oft unflätig beschimpft.
Das muß nicht sein, es macht uns mehr aus als die Arbeit. Das haben wir nicht verdient.

Eine gute Igelstation ist auch keine Abgabestelle für Fundigel, so wird es oft verstanden. Allein aus räumllichen und zeitlichen Gründen können wir nur begrenzt aufnehmen und sind auf die Hilfe der Finder , die wir gern instruieren, angewiesen

Wir arbeiten wie ein Krankenhaus -kranke und verletzte Tiere und verwaiste Babys nehmen wir auf, aber wenn sie nur noch zu füttern und zu reinigen sind, sollten die meisten Finder diese Arbeit selbst übernehmen.
Noch mal -wir helfen gern, lassen uns aber nicht ausnehmen wie die Weihnachtsgänse.
Helfen heißt auch nicht , die Verantwortung einfach auf sich zu nehmen.
Viele Stationen schließen nach kurzer Zeit, weil die Partner dieses so nicht erwartet h aben und nicht mehr mitmachen.

Außerdem - wir haben ja Verständnis dafür, daß man , wenn man einen Igel findet, der krank oder verletzt ist, sofort Hilfe brauchen uns daß Igel nun mal vorzugsweise nicht zu Sprech-oder Öffnungszeiten gefunden werden. Dennoch -auch wir Igelstationsbertreiber haben noch ein Berufs- oder Privatleben und können keinen 24 Stunden Service bieten.

Wir bitten um Verständnis und auch Rücksichtsnahme.

Bitte mal nachdenken, ob man nicht erste Hilfe gelegentlich auch selbst leisten kann und ob man es sich nicht meistens zu leicht macht mit dem Abgeben und nicht zurück nehmen.
Wir sind auch Mesnchen und die meisten kennen monatelang keinen freien Tag und keinen Feierarbend


Diese Information bitte ich unbedingt auch weiträumig zu verbreiten. Danke
Karin Oehl

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Karin Oehl - Pro Igel e.V.« (20. September 2018, 07:50)


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