Sie kommen selten vor - aber es gibt sie - Albino-Igel
Viele Menschen, die davon gehört haben, die sie schon mal gesehen haben, sind der Ansicht, daß diese Igel in Gefangenschaft gehalten werden sollten, weil sie draußen keine Überlebenschancen hätten oder von Artgenossen angegriffen würden usw.
1. ist es gesetzwidrig - Igel gehören zu den besonders geschützten Tieren, die man nur ins Haus nehmen darf, wenn sie krank oder verletzt sind oder verwaiste Babys, man muß sich informieren, wie man ihnen sachgerecht hilft, sie sachgerecht füttert oder auch unterbringt und man muß sie freilassen, sobald sie sich draußen wieder selbstständig erhalten können
Viel wichtiger aber ist, zu wissen, daß diese weißen Igel, die ja am Boden leben, so herrlich dreckig werden, daß man sie oft von normalen Igeln nicht auf den 1. Blick unterscheiden kann.
Dazu kommt - sie sind dämmerungs-u. nachtaktive Tiere, die durch Sonnenstrahlen nicht gefährdet sind. Anders sieht es bei tagaktiven Albinos, z. B: Rehen aus.
Daß sie sich völlig normal auch fortpflanzen können, zeigen uns Leuzistische Igel, die oftmals Merkmale des Albinos haben, aber auch schon eine deutliche Pigmentierung der Stacheln.
Oft verraten nur noch rote Augen, weißes Schnäuzchen, weiße Bauchhaare und Pfoten, daß wir es hier mit einer besonderen Laune der Natur zu tun haben.
Also - Albinos sind völlig normale Igel, die, wenn sie gesund sind, in die Freiheit gehören .
Wenn sie krank oder verletzt sind, dürfen wir ihnen selbstverständlich sachgerecht helfen, uns dran freuen, auch mal Bilder machen, aber dann wenn es ihnen wieder gut geht, sind sie froh, wieder in Freiheit leben zu dürfen.