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Thursday, January 10th 2013, 10:45pm

" Igel im Kaninchenkäfig "

Guten Abend,

auch ich halte meine Pflegetiere in sogenannten, wenn auch etwas grösseren, Nagerkäfigen und kann ebenso, wie Frau Oehl

(glücklicherweise !) noch nicht einmal ansatzweise von derlei Missgeschicken oder gar Unglücken berichten.

Ich halte diese Käfige, für das Tier als auch den pflegenden Menschen, für eine sehr gute zweckmässige Sache.

Natürlich, umso grösser ... umso besser in Sachen Auslauf, Bewegung.

Ich reinige die Käfige ( auf einfachen Holzböcken stehend - Thema Rücken ) und versorge die Tiere durch die Türöffnung oben -

die übliche vordere Käfigtüre schliesse und sichere ich mit kleinen Kabelbindern (Überhang sehr kurz abschneiden !).

Da sich die Tiere in einem durch permanent gekippte Fenster und somit gut belüfteten Raum befinden, habe ich an den

Käfigseiten, wo Zugluft entstehen KÖNNTE, über die gesamte Käfigseite und gitterhoch, von aussen Pappe mit Kabelbindern

befestigt - aber auch nur dort.

Wo zwei Käfige unmittelbar aneinder stehen, habe ich zwischen den betreffenden Seiten ebenfalls eine Pappwand arrangiert,

damit kein direkter Sichtkontakt entsteht - an der feinen Nase der Igel und dies untereinander könnte ich aber nichts ändern ...

Mit Menschenverstand und als Igelfreund sage ich aber, den Käfig nun rundherum mit irgendetwas wie Pappe oder gar

Kunststoffplatten zu "versiegeln" - das wäre ein BUNKER !

Nahezu unmöglich ist danach vielleicht Licht und Helligkeit, der klare Wechsel von Tag und Nacht, Luftzirkulation ...

In ihrem ohnehin beengten, aber zur Rettung bedachten Quartieren, wollen die Tiere auch mal spinxen, schnuppern und sich

vielleicht auch einmal bis zur Käfigdecke strecken und lang machen ...

Und in der kontrollierten Winterschlaf-Saison - so wie jetzt aktuell - erübrigen sich derlei mögliche Gefahrenquellen erst einmal ...

Der Ehrlichkeithalber ... eine Igelin, die aber von Fundbeginn an sehr, sehr unruhig und agil und aktiv war und auch keinen Winterschlaf

gefunden hatte, hatte sich ihren Nasenrücken wohl an den Gitterstäbchen durch pernanentes "heraus schauen" wund geschabt.

Fünf Tage Bepanthem haben das gerichtet und Maxima wurde kurz danach als grosses gesundes Igelmädchen wieder ausgewildert ...


Gruss, Udo

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Thursday, January 10th 2013, 11:59pm

Mit Menschenverstand und als Igelfreund sage ich aber, den Käfig nun rundherum mit irgendetwas wie Pappe oder gar

Kunststoffplatten zu "versiegeln" - das wäre ein BUNKER !


Es kommt immer auf den Abstand zwischen den Stäben an. Fakt ist, das der Igel dazu neigt sich durch die kleinste Lücke zwängen zu wollen. Und wenn das auch nur 5 % der Igel machen, und alle anderen brav sind. Ich kann die Warnungen von Frau Thomas verstehen, die einen Igel gerade noch retten konnte. Die Nase des Igels war schon ganz blau und es hätte nicht mehr viel gefehlt und das Tier wäre tot gewesen.
Also lieber einen lebenden Igel im Bunker, als einen Toten Igel der seinen letzten Ausblick nicht überlebt hat.

Alternativ könnte man ja überlegen, durchsichtige Kunststoffplatten zu verwenden. Und wenn das Gehege groß genug ist, dann macht es dem Igel überhaupt nix aus.
Mein Igelgehege besteht nur aus Brettern, und die Seitenwände sind 50 cm hoch. Es sind aber insgesamt 2 qm, und das ermöglicht viel Bewegung.

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Friday, January 11th 2013, 7:29am

Auf Grund hohen Igelaufkommens und verhältnismäßig geringem Platzangebot kann ich nicht so Riesengehege zur Verfügung stellen.

Da ich ja auch wie ein Krankenhaus arbeite, möglichst die Igel dann an Finder zurück gebe, die nur das eine Tier versorgen müssen u. diese dahingehend berate, ist es durchaus vertretbar, die Tiere in diesen Käfigen zu halten. (Innengehege)

Es ist Fakt, Igel wollen durch die kleinsten Ritzen und auch eine aufgescheuterte Nase kann ich bestätigen. Aber noch nie ist ein Igel zwischen die Stäbe geraten,

Es ist wohl auch ein Unteschied in der Qualität der Gehege, sind die Stäbe sehr dünn und weich halte ich es für durchaus möglich, daß es passiert, wie Frau Thomas es beschreibt.

Darum -wer es für richtig hält, macht sicher nichts falsch, wenn er Zwischenwände von innen anbringt.

Karin Oehl