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Monday, September 27th 2010, 11:11am

Kleiner Igel braucht Hilfe?

Hallo allerseits!

Gestern habe ich einen kleinen Igel gefunden, der mir mit nur knapp 150g hilfsbedürftig erschien. Schon vor 2 Jahren habe ich einen ähnlichen Igel versucht durch den Winter zu bringen, der dann aber leider wegen Durchfall und starker Abmagerung gestorben ist. Mein Fundtier lief tagsüber umher auf der Suche nach Futter. Er weist keine Verletzungen oder Parasiten auf und ist noch ziemlich fitt und schreckhaft, wie es sich gehört. Mir steht eine ca. 2m² helle Kellernische zur Verfügung, um den kleinen unterzubringen (16°C - zu kalt?). Der Platz ist schon so eingerichtet, wie es sein soll. Katzennassfutter steht schon bereit, Igeltrockenfutter zum untermischen werde ich noch holen.


Meine Fragen: habe ich die Hilfsbedürftigkeit des kleinen falsch eingeschätzt und wäre er draußen allein zurecht gekommen? Wie hoch stehen die Chancen, dass er für diesen Winter noch ein ausreichendes Gewicht für einen Winterschlaf erreicht? Wenn er bis ca. März unter 600g bleibt, braucht er dann keinen Winterschlaf und ich füttere ihn einfach durch? Ich habe keine Vorstellung davon, wie schnell ein kleiner Igel an Gewicht zulegt.


Ich freue mich auf eure Antworten.


mfG Lisa

2

Tuesday, September 28th 2010, 9:12am

kleiner Igel braucht HIlfe

Hallo Lisa

Wie Sie es schreiben, braucht der kleine Igel wirklich sehr bald Hilfe - und zwar tierärztliche oder die einer qualifizierten Igelstation. Ihr Fundtier scheint krank zu sein und eine Krankheit heilt eben nicht von Unterkunft und Futter.

Oft sind diese Tiere infiziert und unter dem Stress der Gefangenschaft wird das Immunsystem schwach und die Bakterien können sich sehr schnell vermehren.

Die betroffenen Tiere sterben, wenn sie nicht tierärztlich behandelt werden

Ich hoffe, meine Antwort hilft Ihnen weiter. Bitte warten Sie nicht zu, sondern reagieren sehr schnell.

Sollten Sie weitere Fragen haben, beantworte ich sie gern. Viele wichtige Dinge finden Sie auch unter www.Pro-Igel.de

(Futter, Unterkunft, Pflege) Auch Ihr Tierarzt findet unter Tierarzinformationen eine wichtige Hilfestellung

Mit freundlichem Gruß

Karin Oehl - Pro - Igel e. V.

3

Tuesday, September 28th 2010, 10:50am

Hallo, danke für die Antwort.

Dem Tier geht es meiner Meinung nach aber ziemlich gut. Vielleicht habe ich meinen ersten Beitrag etwas verwirrend geschrieben: der kleine hat keinen Durchfall, der Kot ist fest. Am Tage kam er jetzt auch nich mehr aus seiner Hütte heraus um Futter zu suchen, sondern nur noch nachts mit großem Appetit. Demnach weiß ich nicht, was eine qualifizierte Igelstation denn besser machen könnte und ich dachte ich tue den Leuten einen Gefallen, wenn ich einen Igel auch bei mir gut versorgen kann und ihn nicht sofort dahin abschiebe.

Mit Tierärzten habe ich vor 2 Jahren schlechte Erfahrungen gemacht. Erst als es damals mit dem Igel wieder bergauf ging (Durchfall weg, Gewichtszunahme und sehr fitt), konnte ich ihn dort checken lassen. Spritze mit "Aufputschmittel" - zack 50€ weg - nächster Tag Igel tot. Ich sehe also noch keinen Grund, mich dort hinzubegeben (werde es aber tun, wenn es ihm wirklich schlecht gehen sollte). Und mit einer guten tierärztlichen Beratung habe ich so meine Vorbehalte. Dort wurde mir z.B. Obst empfohlen.

MfG Lisa

mrs.doolittle

Netzwerk Igel e.V. Wuppertal

4

Tuesday, September 28th 2010, 12:13pm

Hallo Lisa, jeden 'Tag kommen Igel dieser Größe in unsere Station und man muß immer von Fall zu Fall entscheiden. Einige Parameter müssen immer abgefragt werden, wie schwer, wann, welche Umstände beim Finden, wo, welches Gewicht zu welchem Zeitpunkt, frißt der Kleine, was kommt hinten raus und wie sieht es aus. Wenn man davon ausgeht, daß ein kleiner gut fressender Igel ca. 10g/Tag zunimmt, dann würde er jetzt (Deiner wiegt 150 g) Ende Oktober 450 g wiegen, was, bei frühem Wintereinbruch zu wenig wäre, um den Winterschlaf zu überleben. Das Körperfett wäre für sein Gewicht prozentual zu wenig. Hat er auch dann keinen guten Unterschlupf und einen langen kalten Winter hätte er keine Chance.
Also, bei 2 qm Platz in Deinen Räumen, gutem Appetit, einem Schlafhäuschen zum Einmuckeln sind 16 ° kein Problem (siehe draußen). Nach Deinen Angaben handelt es sich bei Deinem Kleinen um ein gesundes kleines Kerlchen. Du mußt aber jeden Tag exakt das Gewicht feststellen, er muß zunehmen. Wenn er gut zunimmt, keinen Durchfall hat, nicht hustet füttere ich weiter bis der Igel ca 500 gr hat, mache eine Kotprobe (kannst Du beim Tierarzt machen lassen), hat er Lungenwürmer usw. entwurmen lassen, wenn alles ok ist, weiterfüttern bis er Winterschlafgewicht hat. Alle Igel, auch in der häuslichen Pflege, sollen unbedingt Winterschlaf, dann aber bei kalten Bedingungen machen. Wichtig für seinen Biorhytmus!! Ich hoffe, ich habe Dir geholfen. Monika Thomas, Igelstation Wuppertal.
Netzwerk Igel e. V.

5

Tuesday, September 28th 2010, 12:17pm

Sehr geehrte Igelfreundin Lisa!

Ihre erste Mail war tatsächlich ein wenig missverständlich, da vermutete man gleich ein schwaches krankes Tier. Wenn der Igel nach Ihrer Beschreibung aber "nur" untergewichtig - und möglicherweise verwaist - ist, dann sollten Sie ihn durchaus selbst weiterpflgen. Die Igelstationen sind in dieser herbstzeit sowieso fast alle überlastet und mit unserer Hilfe gelingt dem Laien die Igelhilfe auch bestens, wenn nichts Besonderes ist. Also sollten Sie den Kleinen weiter auffüttern und eine tierärztliche Behandlung ist nur dann notwendig, wenn sich herausstellt, dass der kleine Igel doch an einem krankmachenden starken Befall mit Innenparasiten leidet. Dies ist nbicht immer zu Beginn der Pflege zu erkennen, denn die verschiedenen Parasitenstadien werden zu unterschiedlicher Zeit mit dem Kot ausgeschieden, um es kurz und allgemein zu formulieren. Also findet man auch nicht zu jeder Zeit etwas im Kot. Sollte der Kot also schmierig oder grünlich werden, dann lassen Sie diesen untersuchen und lassen, falls ein entsprechender Befund festgestellt wird, den kleinen Igel gezielt behandeln.

Tierärzte in Deutschland lernen im Studium an der Universität so gut wie nichts über Igel, das ist leider noch so. Es gibt außerdem wie überall im Leben solche und solche... und man sollte bei einer oder auch mehreren schlechten Erfahrungen dennoch nicht aufgeben. Wenn Sie z.B. eine junge Tierärztin aufsuchen, die noch recht neu niedergelassen ist, und gleich unsere Broschüre "Igel in der Tierarztpraxis" (s.a. unter http://www.pro-igel.de/merkblaetter/publpdfs/tierarzt.pdf ) mitnehmen, so haben Sie beste Chancen, dass sich engagiert und sachkundig um Ihren Findling gekümmert wird.

Es wäre sinnvoll, wenn Sie das Gehege an einen wärmeren Ort stellen, denn so braucht der Igel einen Teil der Energie, die Sie ihm übers Futter zuführen, um seine Körpertemperatur zu halten, kann also nicht alle Energie in Körpermasse bzw. Fett umsetzen. Füttern Sie reichlich, wenn ein Rest am Morgen übrig ist, dann wurde der Igel wirklich satt.

Hier einige noch ein paar Hinweise zur Entwicklung der Igel: Bis zum Alter von etwa 24 Tagen sind Igelsäuglinge reine Nesthocker, d.h. sie ernähren sich ausschließlich von Muttermilch. Dann beginnen sie nachts auf Nahrungssuche zu gehen, anfangs in Nestnähe, später trauen sie sich, weitere Kreise zu ziehen. Die Mutter geht nachts ihre eigenen Wege. Sie braucht sehr viel Nahrung, wenn sie säugt und will den Kleinen instinktiv auch nicht die Nestumgebung "leer" fressen. Die Jungigel müssen übrigens selbst lernen, wie man einen Regenwurm aus dem Boden zieht oder einem Käfer nachhechten muss, um ihn zu fangen. Die Mutter bringt ihnen das nicht bei. Weil die kleinen Igel anfangs ungeschickt sind und wenig erbeuten, werden sie tagsüber im Nest noch gesäugt. Allmählich stellen sich die Kleinen bei der Nahrungssuche schlauer an, entsprechend wird die Muttermilch weniger. Mit sechs Wochen sind die Jungigel selbstständig und können sich komplett allein versorgen. Dann zerstreuen sie sich und suchen im Allgemeinen anderswo Unterschlupf.

Ihr Igelchen ist vermutlich etwa 5 Wochen alt, er hat vermutlich die Mutter und Geschwister auf einem der ersten Ausflüge verloren, und wurde dadurch hilfsbedürftig.

Richten Sie sich bei Unterbringung, Ernährung und Pflege bitte nach den Empfehlungen im Internet unter http://www.pro-igel.de/igel_gefunden/gefunden.html dort finden Sie Antworten auf (fast) alle Fragen.

Hoffentlich konnte ich Ihnen weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen,
Ulli Seewald, Pro Igel e.V.

This post has been edited 1 times, last edit by "U. Seewald Pro Igel e.V." (Sep 28th 2010, 5:41pm) with the following reason: falsche Anrede


6

Tuesday, September 28th 2010, 1:58pm

Hallo!

Auch ein Dankeschön an eure Beiträge!

Ich werde nun mein bestes tun, den kleinen gut aufzupäppeln. Das Gewicht wird täglich kontrolliert und aufgeschrieben, der Kot beobachtet. Es freut mich, wenn ich auf diesem Wege die Igelstationen entlasten kann. Die Internetseite pro-Igel ist sehr hilfreich und ich denke, dass ich mich über alle Dinge gut belesen habe.

Eine kleine Frage noch: Ich habe gelesen, dass man von lebenden Insekten wie zB Mehlwürmern die Finger lassen soll wegen Keimen/Parasiten. Da sich unter meinem ohnehin schon großen "Zoo" aber auch eine Vogelzucht befindet, habe ich diese stehts im Angebot, selbst nachgezogen. Sind diese auch bedenklich oder kann ich dem Igel zur Abwechslung mal ein paar geben (sicherlich nicht zuviel)?

Sollen sich noch weitere Fragen auftun, weiß ich an wen ich sie richte :)

MfG Lisa aus dem Bundesland "?" (warum gibt es Sachsen-Anhalt nicht? ?( )

7

Tuesday, September 28th 2010, 5:50pm

Sehr geehrte Igelfreundin Lisa!

Mehlwürmer sind für Igel Vitamin-D-zehrend. Deswegen soll man sie nur selten füttern, ein paar am Tag oder besser alle zwei Tge werden aber keinen Schaden anrichten. Damit sollten Sie deswegen aber erst beginnen, wenn der Igel etwas größer ist.

Alles Gute für den kleinen Igel!

Mit freundlichen Grüßen,
Ulli Seewald, Pro Igel e.V.

8

Tuesday, September 28th 2010, 5:53pm

Okay danke, dann weiß ich bescheid!

9

Tuesday, September 28th 2010, 5:56pm

warum gibt es Sachsen-Anhalt nicht?

Fehler behoben, ich bitte um Entschuldigung.

10

Saturday, October 23rd 2010, 9:09pm

Hallo!

Hier mal ein kleiner Zwischenstand: Der Igel ist mittlerweile von 150g auf 523g angewachsen. Im Schnitt sind das 14g am Tag, wobei es in letzter Zeit natürlich etwas langsamer voran geht.

Etwa vor 2 Wochen habe ich doch Durchfall bemerkt. Der Tierarzt hat mir darauf hin Antibiotika gegeben, dann wurde es auch wieder besser.

Ab wann soll ich ihn in den Winterschlaf schicken? Ich dachte ich warte noch, bis er etwa 700g hat. Dann kann ich ihm draußen im Gartenschuppen einen Platz einrichten, wie ich das mache hab ich mich schon informiert.

Viele Grüße

Lisa

11

Sunday, October 24th 2010, 7:21am

Hallo Clonny

Fein wenn es dem Igel so gut geht. Haben Sie mal eine Kotuntersuchung machen lassen auf Innenparasiten?

Das sollte unbedingt geschehen. Dazu sammelt man 3 Tage Kot und läßt ihn bei einem Parasitologen oder dem staatl. Veterinär-Untersuchungsamt untersuchen, wenn es der Tierarzt nicht selbst machen kann.

Nach dem Ergebnis richtet es sich - muß der Igel noch einmal entwurmt werden oder nicht. Bei sehr geringem Befall kann man darauf verzichten.

Sollte der Befall stärker sein und entwurmt werden müssen, dann sollte es nach den Angaben im Heft : Der Igel in der Tierarztpraxis geschehen und danach sollte man noch mindestens 8, besser 14 Tage warten, damit die Medikamente auch verstoffwechselt sind.

Wenn also der Igel völlig gesund und schwer genug ist - um die 7oo g reichen durchaus - und die Medikamente ausgeschieden sind, sollte er mit Gehege in einen Raum gestellt werden, wo es richtig kalt wird.

Dann braucht er ein größeres Schlafhaus, in das wir unten durchaus eine Zeitung legen, aber auch möglichst Haferstroh, weil es nicht so spelzig ist und etwas Heu hineingaben, damit der Igel sich gut isolieren kann. er wird es sich so einrichten, wie er es braucht.

Dies Schlafhaus wird nicht mehr angerührt, während man die Laufflächen des Igels durchaus noch reinigen muß.

Der Winterschlaf setzt ja nicht wie auf Knopfdruck ein - es dauert schon ein Weilchen, bis der Igel sich wirklich zurück zieht und durch sein nicht mehr fressen wollen signalisiert, daß er jetzt schlafen will.

Weil der Igel gerade in der ersten Zeit häufiger noch einmal erwacht, sollte er immer Trinkwasser und Katzentrockenfutter vorfinden.

Freundliche Grüße

Karin Oehl

12

Sunday, October 24th 2010, 3:08pm

Hallo Karin,

danke für diese Tipps.

Das habe ich noch vergessen zu erwähnen: neben dem Antibiotika wurde ihm auch gleich eine Entwurmung in den Nacken verabreicht, da dürfte es jetzt eigentlich keine Parasiten mehr geben und alle Medikamente müssten verstoffwechselt sein. Eine Kotuntersuchung habe ich nicht machen lassen.

In dem Schuppen, wo ich seinen Schlafplatz einrichten kann, herrschen annährend die selben Temperaturen wie draußen. Eventuell sind die Tag-Nacht-Differenzen nicht so groß, es ist wind- und wassergeschüzt. Ich habe nur Bedenken, dass der "kleine" diesen Temperaturschock nicht richtig verkraften kann? Er würde dann ja aus seiner "Kuschligen" 10-15°C Kellerwohnung eventuell sofort in um die Null Grad oder weniger umziehen, je nach dem wie kalt es in 2-4 Wochen ist. Sollte man nicht versuchen, ihn langsam umzugewöhnen?

Beste Grüße

Lisa

13

Sunday, October 24th 2010, 5:51pm

Hallo Lisa

Bei der Meldung, daß mit einem Präparat in den Nacken gegeben, alle Parasiten weg sein sollen, mußte ich sehr , sehr bedenklich die Stirn runzeln und Sie können von Glück reden, wenn der Igel es gut verkraftet hat.

Die Vorschläge, die Pro Igel zur Behandlung von Igeln macht, sind nicht nur erprobt, sondern äußerst wirksam und verträglich.Nicht alle Präparate aus dem Behandlungsspektrum für Kleintiere sind auch für das Wildtier Igel geeignet.

Es geht hier nicht um die Parasiten auf der Haut -Flöhe und Zecken, es geht um die Innenparasiten, und man sollte es unbedingt durch eine Kotuntersuchung klären lassen. Die ist nicht so teuer , wie Sie vielleicht annehmen.

Bezüglich der Temperaturumstellung müssen Sie gar nicht so viele Bedenken haben. Zwischen Tag u. Nachttemperaturen sind ja alltäglich große Unterschiede und wenn Sie , wenn es so weit ist, die Schlafkiste fertig machen, den Igel hineinlegen und ihn dann rausbringen, ist alles o.K. Wenn der Igel dann seine Kiste verlässt, weiß er auch, was er tut und er spürt den Temperaturunterschied. Wenn es ihm unangenehm ist, geht er schon wieder in seine warme Schlafkiste.

Ich hoffe, ich konnte es Ihnen einigermaßen plausibel erklären. Aber Sie finden es auch in den Merkblättern von Pro Igel noch mal ganz ausführlich

Schaun Sie mal häufiger rein in die Seite:

www.Pro-Igel.de

Es ist so viel, man kann sich nicht alles auf einmal merken. Aber Sie können sich ja immer genau das aufrufen, was Sie gerade wissen möchten

Alles Gute

Karin Oehl

14

Sunday, October 24th 2010, 7:09pm

Hallo!

Wie ich zu Beginn schon einmal schrieb, sind die TA in meiner Umgebung nicht sehr Igelerfahren. Als erstes erhielt ich von der Ärztin den Spruch, ich hätte ihn draußen laufen lassen sollen, er hätte es auch so geschafft und genug Futter gefunden (mit 150g, Temperaturen nachts im Minusbereich und später Durchfall).

Gegen die vermuteten Würmer gab es Nackentropfen, wie ich sie auch von meinen Katzen kenne (die nicht gern Tabletten aufnehmen). Zum Glück hat er es gut verkraftet. Gegen Ektoparasiten wurde nie etwas unternommen, da nicht vorhanden.

Sollte sich der Kot, welcher seit 2 Wochen eine gute Konsistenz hat, verändern, werde ich die Untersuchung anstreben.

Mit freundlichen Grüßen

Lisa

15

Sunday, October 24th 2010, 7:40pm

Hallo Lisa

Leider werden diese Erfahrungen, von denen Sie sprechen, immer wieder von Igelfindern gemacht,

Zum Glück gibt es auch sehr viele Igelfinder, die mit ihren Tierärzten so ganz andere, erfreuliche Erfahrungen gemacht. Diese Tierärzte greifen auch gern und erfolgreich auf die Broschüre Der Igel in der Tierarztpraxis zurück und sind dankbar für Hinweise darauf.

Manchmal muss man einfach freundlich am Ball bleiben.

Mit freundlichem Gruß

Karin Oehl