hallo Päppel
Leider müssen wir immer mal wieder die Erfahrung machen, daß wir nicht allen Tieren helfen können.
Wenn ein Igel winterschläft, ist er zwar auch kalt, aber er reagiert auf Berührung.
Er ist fest eingerollt und die Stacheln stehn hoch.
ein toter Igel liegt offen und manchmal sehr verkrampft aussehend, er reagiert natürlich nicht mehr auf Berührung.
Wenn so ein Tier kommt - Zimmertemperatur, ein weiches Tuch und eine Wärmeflasche, die gerade Hauttemperatur hat - nicht mehr.
Wenn so ein Tier erwärmt und dann verstärkt Lebenswillen und Aktivität zeigt, kann man es erst behandeln. Erholt es sich nicht, können wir es nur in Frieden und Geborgenheit gehen lassen. Dann noch den Stress von Tierarzttransport, Wartezeit und die Spritze, die erlösen soll - - - also ehrlich, dann bevorzuge ich doch den natürlichen Gang der Dinge, dann kann ich so ein Tier auch ruhig der Natur zurückgeben.
Es sieht anders aus, wenn ein Tier kommt, das ganz offensichtlich leidet, sich quält und Schmerzen hat. Was meinen Sie , wie flott ich dann dem Tierarzt auf der Matte stehe.
Wir alle leiden, wenn ein Tier nicht mehr zu retten ist und am meisten leiden wir, wenn Kinder damit konfrontiert und unglaublich traurig sind.
Dennoch - wenn wir bei ihnen sind, sie beruhigen und erklären und kleine tröstende Rituale zulassen , werden sie mit der Realität umgehen können. Traurig sind Kinder und Erwachsene immer, wenn ein Leben verlöscht, aber es wird nicht mehr so eine Verzweiflung sein.
Daß dies auch bei Euch gelingt, wünsche ich als dreifache Mutter auch Ihnen.
Mit mitfühlendem Gruß
Karin Oehl, die das Kind gern mal in den Arm nehmen würde.