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Sunday, September 15th 2019, 12:34am

Offene Fragen - Igelmama mit 5 Babys

Hallo,

ich habe zwar schon einigen Igeln geholfen, aber nun bräuchte ich ein paar Tipps. Meine Kenntnisse und Erfahrungen beziehen sich auf Igelchen ab ca. 3-4 Wochen, mit Ausnahme von einem verwaisten Geschwisterpärchen aber immer Einzeltiere, meist aufgepäppelt und noch im Herbst ausgewildert, ein paar auch überwintert.

Zum aktuellen Fall:

Mein Mann hat heute in unserem Gartenhaus in einem Müllsack, in dem sich ein alter Flausch-Türvorhang befand (diese Dinger, die man im Sommer von außen vor die Terrassentür hängt) eine Igelmama mit 5 Babys entdeckt. Den Türvorhang wollten wir seit längerem wegwerfen, mein Mann hat ihn beim Aufräumen des Gartenhauses in die Schubkarre verfrachtet und sich über das plötzliche Knistern und Rascheln der Tüte gewundert. Wir waren natürlich erstmal in heller Aufregung.

Die Mama wollte nach Umlagerung sammt Nachwuchs in eine Holzkiste erstmal stiften gehen, da wir ihr Nest aber ja leider zerstört hatten, konnten wir ja auch den Ursprungszustand nicht mehr wieder herstellen. Also untersucht, ob die Mama beim Umlagern des Sacks die Babys irgendwie verletzt hat, aber sowohl Mama als auch Babys sind wohlauf. Damit die Mama nicht wegläuft, haben wir alle sechs jetzt erstmal in eine riesige Holzkiste verfachtet, incl. dem "Nistmaterial" (Türvorhang) und natürlich Futter, Wasser, etc. Daraufhin hat sie sich beruhigt und ist zu den Kleinen gekrochen. Inzwischen hat die Mama auch ordentlich gefressen und hat sich gleich wieder zu den Babys gelegt, insofern scheint die Situation erstmal stabil zu sein.

Die Mama ist weder aggressiv noch scheu im Sinne von Zusammenrollen. Auch als ich vorhin nochmal kontrolliert habe, hat sie mich nur kurz angefaucht, hat sich aber nicht eingerollt oder wesentlich von den Jungen entfernt. Ich habe vor vier Jahren das oben erwähnte Geschwisterpärchen in unserem Garten tagsüber mutterlos herumwandelnd gefunden, versorgt, das tote Muttertier entdeckt, die beiden großgezogen und auch in unserem Garten wieder ausgewildert. Theoretisch könnte es sich also bei der jetzigen Mama um unsere Handaufzucht handeln, was die fehlende Scheu erklären würde.

Nun habe ich noch nie so junge Babyigel großgezogen, laut Vergleichsbildern im Netz würde ich sie auf circa eine Woche schätzen. Die Stacheln sind noch hell und weich, keine Haare und die Äugelchen sind noch geschlossen. Da die Mama säugt, ist aber das größte Problem ja schonmal erledigt. Ich hoffe das klappt weiterhin so toll.

Nun kommen aber eine Unmenge Fragen:

Schaffen die Zwerge es jetzt noch ein Winterschlafgewicht zu erreichen? Oder ist quasi schon vorprogrammiert, dass sie Hilfe brauchen werden?

Falls die Kleinen Hilfe brauchen, was mache ich mit der Mama? Wenn die Zwerge eine Woche alt sind, müsste sie ja bis fast Ende Oktober noch säugen, sofern die 6 Wochen von denen ich gelesen habe zutreffend sind. Hat sie dann noch genug Zeit sich einen Schlafplatz zu suchen? Und genug Kraft? So sieht sie erstmal super aus, eine große stattliche Igelin mit richtig Kraft in den Beinchen. Aber nach wochenlangem Säugen von 5 Babys? Oder reicht da auch einfach wiegen und bei passendem Gewicht noch Auswildern?

Die Zwerge und Mama haben natürlich Flöhe. Chemikalien sind tabu, das ist klar. Absammeln wäre Stress für alle und bei der Mutter mit den vielen Stacheln vermutlich auch kaum machbar. Erstmal so lassen und sich drum kümmern, wenn die Zwerge aus dem gröbsten raus sind?

Falls die Kleinen unsere Winterhilfe brauchen: Mir ist klar, dass eine Fläche von 2 qm pro Igel wünschenswert wäre. Allerdings habe ich auch Bilder von Igelstationen mit großen Plastikkisten gesehen. Welcher Mittelweg würde noch so halbwegs durchgehen? Weil 2 qm mal fünf oder sechs Igel würde dann doch unsere verfügbare "Päppel-Fläche" sprengen.

Gibt es im Erftkreis einen wirklich igelkundigen Tierarzt, der sich die Zwerge mal ansehen könnte, wenn sie aus dem gröbsten raus sind? Meine bisherigen Tierärzte haben leider oft verschlimmbessert. Die Broschüren im Netz zur Behandlung der Tiere habe ich mir vorhin runtergeladen, nur ein Tierarzt, der wirklich erfahren ist, wäre natürlich noch viel besser.

Fragen über Fragen... Aber es ist unsere Schuld, dass die Mami heute so eine Aufregung hatte und nun möchten wir die kleine Familie möglichst optimal schützen und pflegen.

Vielen Dank im Voraus fürs Lesen und hoffentlich den einen oder anderen Tipp.

Liebe Grüße,

Bibi

2

Sunday, September 15th 2019, 7:45am

Hallo bibi
Was Sie gemacht haben war erst mal richtig.
Bitte gehen Sie so selten wie möglich an die Igelfamilie
Die Mutter kann man mit Nyda entflohen
Wenn die Mutter dabei ist, haben die Kleinen eine gute Chance bei guter Ernährung noch die Kurve zu kriegen, auch wenn es relativ spät im Jahr ist, daß sie zur Welt kamen.
Tierarzt ist derzeit unnötig, ggf (Nur im Notfall) Dr. Wolf in Pulheim
bitte die Mutter gut fütern und sich schlau machen unter
www.pro-igel.de
Merkblatt Aufzucht von Igelbabs unter http://www.pro-igel.de/merkblaetter/merkblaetter.html#merk
Aber erst mal lassen Sie so lange wie möglich die Mutter die Aufzucht allein machen.
Später ggf die Kleinen nicht trennen , sie sind bis zu einem Gewicht von über 300 g meist verträglich.
Möglicherweise können sie mit Mama noch zusammen raus- je nach Wetterlage
2Qm Kiste ist wünschenswert, geht meist nicht, Die Plastikboxen sind m.E. zu klein . Darin kann man vorübergehend mal Kranke oder Babys halten
Ein großer Kaninchenkäfig wäre da besser.
Aber darüber reden wir gern, wenn es so weit ist.
Erst mal Ruhe um das Nest, abends die Mama füttern, sauber halten -Kor raus, Pipi raus- am besten Zeitungen unterlegen,
So wenig stören wie möglich.
Ich bin mal fort im Urlaub. - wenn Sie weiter Fragen haben, berät Sie Corinna sachlich und fachlich bestens weiter
Mit freundlichem Gruß
Karin Oehl

3

Sunday, September 15th 2019, 10:17am

Liebe Frau Oehl,

vielen Dank für die schnelle Beratung. Bin ich froh, dass soweit erstmal alles richtig war!

An die Familie gehen wir nur zum Saubermachen und Futter reinstellen, ansonsten lassen wir sie in Ruhe.

Zeitungen haben wir gestern bereits untergelegt, um die Reinigung zu erleichtern, das kannte ich schon von den anderen Aufzuchten.

Nyda habe ich grade gegoogelt. Das können wir morgen besorgen. Wir haben allerdings von unserer Hündin Canac Dimeticon Spot On. Der Wirkstoff ist ja der gleiche, aber ich nehme an es geht um das Spray, oder?

Einen großen Kaninchenkäfig hätten wir noch, auch Platz im Gartenhaus, in der Garage oder im Keller wäre vorhanden, Holzgehege könnten problemlos gebaut werden. Nur bei fünf bis sechsmal jeweils 2 qm Einzelhaltung würde es dann knapp werden. Aber es wird sich schon eine Lösung finden, falls die Kleinen das Gewicht nicht mehr erreichen. Und vielleicht klappt es ja auch noch.

Die Mama hat über Nacht jedenfalls kräftig gefuttert und ist wieder zu den Babys gekrabbelt. Das sieht ja schonmal gut aus. Später bei der Gehegereinigung sehen wir, wie es den Zwergen geht.

Vielen lieben Dank für die tolle Beratung und Ihnen einen schönen Urlaub. ;)

Liebe Grüße,

Bianca Kehrer

4

Sunday, September 15th 2019, 12:21pm

Hallo
Kurz noch mal
Igel vertragen nicht jedes Flohmittel, darum bitte das Mittel für Ihren Hund nicht anwenden.
L.gK. Oehl
bin ab sofort für 10 Tage nicht zu erreichen, Kollegen übernehmen

5

Wednesday, September 18th 2019, 3:21pm

Hallo
ich möchte mich mit dem aktuellen Stand zurückmelden und hätte eine Frage bezüglich der Innen- oder Außenhaltung.

Die kleine Igelfamilie ist wohlauf, die Kleinen nehmen auch täglich etwas zu. Die Gewichte liegen heute zwischen 26 und 51 Gramm. Die Kleinste hatte vom ersten zum zweiten Messungstag nicht zugenommen, in den letzten beiden Tagen hat sie aber insgesamt 5 Gramm zugenommen.

Auffällig ist, dass wir eine kalte Nacht hatten und die Zwerge von gestern auf heute nur 1 bis 2 Gramm zugelegt haben. In den letzten Tagen waren es immer 3 bis 8 Gramm.

Sind diese Schwankungen normal oder sind die Nächte vielleicht schon zu kühl? Die Kleinen fühlen sich warm an, aber vielleicht verbrauchen sie zuviel Energie?

Die Familie steht in einer langen Holzkiste an unserer Hauswand auf der Terrasse, der vordere Meter über dem Nest ist mit einem Brett abgedeckt, der Rest mit alten Kinderbettgittern als Schutz, da wir eine Katze haben. Das Nistmaterial ist sehr dick (der oben beschriebene Vorhang liegt hoch getürmt über den Kleinen, ist aber sehr leicht und hält die Wärme gut, unter ihnen liegt eine Vliesdecke und darunter noch eine dicke Kokosmatte).

Ich überlege nun noch eine Art Windfang zu basteln. Oder ist es bei den Nachttemperaturen draussen zu kalt für die Kleinen? Wie gesagt, sie fühlen sich warm an, die Mama ist ja auch dabei und wärmt, aber die Kleinen selbst haben noch kein Fell, es bildet sich grade der erste Flaum um das Näschen.

Ich möchte nicht zu sehr in die Natur eingreifen, hätten wir sie nicht gefunden, wären sie ja auch draussen gewesen. Aber wo wir uns nun schon drum kümmern, würde ich ihnen gerne optimale Bedingungen schaffen.

Ach ja, die Mutter wurde inzwischen empfehlungsgemäß mit Nyda behandelt.

Vielen lieben Dank für die tolle Hilfe, die man hier bekommt.

Liebe Grüße,

Bibi

6

Wednesday, September 18th 2019, 10:44pm

Hallo Bibi,

Sie haben das große Glück, das die Igelmutter Sie offensichtlich wirklich noch von früher kennt und daher Vertrauen hat. Eine "wilde" Igelmutter hätte ihre Jungen schon dreimal verlassen oder gefressen, ehrlich gesagt. Normalerweise darf man überhaupt nicht an das Nest gehen, Igelmütter reagieren da sehr extrem drauf) oft lassen sie den Wurf allein und gehen stiften. Geschweige denn, das man die Jungen nicht wiegen würde.

Ich hatte mal ein Pärchen beraten mit Igelmutter und fünf Jungen in der Garage, ich werde es nie vergessen. Die Igelmutter hatte die Jungen auf dem nackten Boden geboren. Das Pärchen (der Ehemann) stellte einen Karton als Schlafhaus mit Stroh auf, Futter und Wasser - alles lief prima zunächst. Leider hatte er seiner Frau nicht gesagt, das sie zwar drumherum die Laufwege sauber machen dürfe, jedoch nicht das Nest selber ... als sie mich anrief, war bereits drei Jungen tot und zwei lagen im Sterben - die Igelmutter war abgehauen.

Mir wäre lieber, sie würden die kleine Familie in Ruhe lassen (das ist nicht böse gemeint). Die Igelmutter kann ihre Jungen wärmen und die Familie hat einen solch guten Schutz bei Ihnen - wie sonst selten. Es braucht keinen Windfang oder ähnliches. Wenn Sie zufüttern und Wasser hinstellen, ist das so großartig und hilfreich und mehr braucht die kleine Familie nicht, den Rest macht die Igelmama. Bitte haben Sie das Vertrauen in die Igelmutter, ich weiß, es ist nervenzerreißend mit so kleinen Winzlingen und man macht sich Sorgen. Es wäre gut, wenn sie einfach darauf achten, ob sie eines der Babys "vor die Tür" setzt, das könnte passieren, falls ein Kleines krank ist zum Beispiel. Dann könnten Sie eingreifen und sich bitte direkt melden. Danke.

Ganz liebe Grüße

Corinna Zocher

7

Thursday, September 19th 2019, 6:26am

Liebe Frau Zocher,

vielen Dank für die Rückmeldung. Wenn das Nest so warm genug ist, bin ich erstmal beruhigt.

Ich sehe das wie Sie, wenn die Igelin in Panik geraten würde, hätten wir sofort jeglichen Kontakt eingestellt. In der Tat ist sie aber so ruhig, dass sie sogar die Stacheln angelegt hat, als ich sie mit bloßen Händen hochnahm, um sie mit Nyda zu behandeln. Bei der Behandlung saß sie ebenfalls entspannt, so dass ich Mühe hatte mit dem Spray zwischen die angelegten Stacheln zu kommen.

Ich verstehe Ihre Reaktion absolut, aber in den fast vierzig Jahren in denen ich jedes Wildtier aufpäppele, was hilfebedürftig ist, von diversen Wildkaninchen und Igeln über Fledermäuse bis hin zu Wildvögeln in den verschiedensten Größen, habe ich gelernt mich auf mein Bauchgefühl zu verlassen, wie nah ich den Tieren kommen darf und glaube ihre Reaktionen auf mich ganz gut lesen zu können.

Ich habe mich aber wohl zu sehr gesorgt, weil das eine Kleine nur die Hälfte vom größten Geschwister wiegt und ich im Notfall lieber zufüttern würde, als das Kleine aufzugeben. Die beiden größten sind im Verhältnis schon sehr stark und drängeln die Kleine eventuell weg. Bei anderen Säugetieren habe ich das halt schon erlebt und dann zugefüttert.

Aber gut, Sie haben natürlich Recht, in der Natur würde auch alles seiner eigenen Wege gehen und die Schwächeren im Zweifelsfall auf der Strecke bleiben. Ich werde mich darauf beschränken öfter mal einen Blick auf den Nestrand zu werfen, ob sie ein Kleines raussetzt.

Liebe Grüße und danke für die Hilfe,

Bibi

8

Thursday, September 19th 2019, 1:00pm

Hallo Bibi,

oftmals ist ein Baby aus einem Wurf kleiner und manchmal werden diese von den Müttern vor die Tür gesetzt und die Igelmutter konzentriert sich auf die stärkeren Igel und säugt diese bzw. zieht sie groß.

Ich bin froh, das Sie meine Reaktion verstehen. Das die Igelmutter bei Ihnen so ruhig reagiert, ist eine solche Riesen-Ausnahme und wenn Igelfinder oder Neulinge lesen, das das bei Ihnen so gut funktioniert, könnte man meinen, das das immer alles ganz easy wäre, aber das Gegenteil ist der Fall.

Bitte achten Sie auf eventuelles Zwitschern (hungrige Igelbabys rufen und es hört sich wirklich so an wie Vogel-Gezwitscher). Ich bin mir sicher, das Sie das alles gut hinkriegen und ggfs. eingreifen können bzw. werden, aber nochmal für alle Mitlesenden: Es ist eine absolute Ausnahme, das diese Igemutter so relaxed reagiert.

Viel Glück weiterhin.

Viele Grüße

Corinna Zocher

9

Thursday, September 19th 2019, 10:34pm

Liebe Frau Zocher,

die gleichen Bedenken bzgl. Neulingen hatte ich auch, deswegen hatte ich ganz zu Anfang gleich erwähnt, dass es sich bei der Igelmutter eventuell um eine meiner Handaufzuchten handeln könnte.

Das Zwitschern habe ich schonmal gehört, das würde ich erkennen. ;)

Die Igelmutter hat inzwischen auch meine Frage bezüglich der Außentemperatur selbst geklärt und ist mit den Babys zwischen die Schichten der unter dem Nistmaterial befindlichen zweimal gefalteten Fleecedecke umgezogen. Es war wohl doch etwas zu kühl für ihr Empfinden. Aber das bestätigt, dass die tolle Mama alles selbst im Griff hat und ich mich entspannen kann. :rolleyes:

Liebe Grüße,

Bibi

10

Monday, September 23rd 2019, 9:36pm

Liebe Frau Oehl, liebe Frau Zocher,

ich habe nun eine Weile im Forum mitgelesen und auch ältere Beiträge angeschaut und bin etwas unsicher, ob ich mich auch bei gutem Verlauf gelegentlich melden sollte oder nur falls es Probleme gibt. Ich hatte gesehen, dass Sie in dem einen oder anderen Fall nochmal nachgefragt hatten, wie es weitergegangen ist. Andererseits möchte ich Ihre Zeit nicht überbeanspruchen, wenn es sich nicht um ein Problem handelt. Sie haben ja auch so schon alle Hände voll zu tun.

Es läuft weiterhin sehr gut mit unserer Igelfamilie. Bis auf eine kurze Nestkontrolle bei der Gehegereinigung (die leider nötig ist, da die Igelmutter alle paar Tage mal ins Nest kotet statt an ihren Stammplatz), lassen wir sie in Ruhe. Die Äugelchen der Babys sind noch zu, der Flaum um das Schnäuzchen wird dichter, das Schnäuzchen breiter und alle sind gut gewachsen, soweit man das vom kurzen Sehen beurteilen kann. Heute zeigten die Kleinen auch erstmals einen kurzen Einrollreflex.

Eine Frage hätte ich dennoch: An der Stelle, an der die Babys vorzugsweise liegen, sind kleine schwarze Krümelchen, fast wie Mäusekötel. Kann das schon von den Kleinen sein? Ich dachte solange sie gesäugt würden, wäre der Kot eher weich und auch, dass die Mutter das Nest säubert. Ich habe erstmal nur zur Kenntnis genommen und nichts dran gemacht.

Liebe Grüße und weiterhin vielen Dank für Ihre Arbeit in diesem tollen Forum,

Bibi

11

Tuesday, September 24th 2019, 4:58pm

Hallo Bibi
Es ist nicht ungewöhnlich, wenn Mäuse auch mal durchs Igelnest huschen und dabei was verlieren.
Normal ist Muttermilchstuhl nicht z u finden, weil die Igelin ihn aufnimmt.
ungewöhnlich ist schon, daß die Igelin das Nest verschmutzt, Da ist es natürlich richtig, wenn sie es säubern - die Mami läßt es ja scheinbar auch zu.
Auch das ist ja ungewöhnlich.
Bitte verfahren Sie genau so weiter, gut in Nestnähe füttern, Trinkwasser und bei Bedarf säubern. Die Kleinen scheinen ja ansonsten bei Muttermilchernährung gut zu gedeihen
Mit freundlichem Gruß
Karin Oehl