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Wednesday, August 21st 2019, 9:28am

Liebe Vanessa
Diese positiven Berichte freuen mich sehr und ich wünsche Ihnen und Ihren Pfleglingen ein gutes Gelingen.
Wir haben gestern zwei Igel auswildern können und einen dritten ins Auswilderungsgehege gegeben. Das ist natürlich wesentlich kleiner als bei Ihnen aber dafür so gestaltet, daß sich ein Igel daraus nicht durchwühlen kann und ein Eindringen von Feinden von oben ist auch nicht möglich.
Noch eine Woche, dann denke ich , kann er in die Freiheit und der nächste ins Gehege, das dann wieder etwas versetzt wird.
Mit freundlichem Gruß
Karin Oehl

22

Wednesday, August 21st 2019, 2:46pm

Liebe Frau Oehl,
auch Ihren Pfleglingen alles Gute.Ich werde weiter von Nemo berichten. Da unsere Aussengehegen ja derzeit fest bewohnt sind,muss er dann den direkten Weg in einen igelfreundlichen Garten mit Futterstelle nehmen. Das sollte ja aber kein Problem sein.
Unsere Gehege haben ebenfalls einen Buddelschutz, das war das aufwändigste am ganzen Bau ^^ . Mal sehen ,wir evtl noch ein kleineres bauen, damit eins für Gäste zur Verfügung stünde.
Wir konnten im Herbst auch zwei Igelkinder in Bobby s jetzigem Gehege unterteilt aufziehen, nachdem sie sich im Haus so gut gemacht hatten, für die Freiheit war es dann zu spät. Mein Mann baut immer tolle Holzhäuser,die dann auch für den Winterschlaf ausgelegt sind. Wegen der Strasse vor der Tür ist es nur leider nicht möglich, sie bei uns auszuwildern. Aber glücklicherweise ist der igelfreundliche Bekanntenkreis mittlerweile gross :-).


Toll, dass Sie dieses Forum betreiben.
Herzliche Grüße,
Vanessa

23

Wednesday, August 21st 2019, 3:11pm

Hallo Vanessa
Wie gut, wenn man einen igelfreundlichen Bekanntenkreis hat, der ein gutes Umfeld bieten kann.
Hier ist das nicht der Fall und ich muß immer weit fahren, um in entsprechenden Gebieten die gut vorbereiteten Igel auszuwildern.
ja, berichten Sie bitte unbedingt, wie es mit Nemo weiter geht
Mit freundlichem Gruß
Karin Oehl
mit drei Tierschutzhunden, zwei Tierschutzkatern und nun dem 118ten Igel seit Anfang Mai in der Mache.
Ein kleiner Igelmann wurde von der Mutter abgelehnt und ab 3 Lebenstag hier aufgezogen (Hier geboren)
Ein weiteres Baby, kam erst wenige Stunden alt hier an, wurde im Rinnstein gefunden. Leider blieb es ein Kümmerling und starb am 13. Lebenstag
Es wog 14 g, als es ankam und am Ende 18 g.
Die ganzen Nächte und Tage, die man gehofft und gebangt hat, wo es anfangs so positiv schien - vergeblich. Es macht mich traurig, obwohl ich nach der Erfahrung
damit rechnen mußte.

24

Wednesday, August 21st 2019, 4:24pm

Ich verstehe sie sehr gut. Ich trauere ebenfalls um jedes unserer tierischen Familienmitglieder. Ich versuche mir immer zu sagen, dass man alles versucht hat, Ihnen ein schönes und lebenswertes Leben zu geben. Aber auch das hilft natürlich nicht immer.
So viele Igelchen seit dem Frühjahr!!! Oje, aber wie phantastisch dass es Sie gibt.
Wir machen das ja nur in kleinem Rahmen, es spricht sich rum und so kommen die Igel.
Letztes Jahr haben wir u.a. 3 aus dem hiesigen Igelzentrum übernommen, da dieses bereits im Oktober überfüllt war.
Das schöne ist, dass auf der Arbeit auch Interesse und ein bisschen das Bewusstsein bezüglich der Igel gestärkt würde ( ich zeige natürlich immer Bilder und Videos :-)). So kommen doch viele Fragen und Futterstellen wurden auch errichtet.

Kurz nochmal zu Nemo, wenn er schläft macht er übrigens keine Geräusche. Da wo seine grosse Box nun steht, gehen wir viel öfter vorbei, somit kann man besser lauschen. Sehr zur Freude unserer Hündin, die heute früh so begeistert war, dass er wach war.
Abends kontrolliert sie immer unsere 3 Damen im Aussengehege und freut sich, wenn jemand wach ist. Da Angel ja nicht immer alles richtig einordnet und manchmal ein bisschen orientierungslos ist, hat sie keine Angst und saß schon mal unter dem Hundebauch. Da haben wir die Überlegung zur Auswilderung gänzlich aufgegeben. ( jetzt hab ich schon wieder so viel erzählt..., ich freue mich aber auch über Geschichten Ihrer Pfleglinge)
Beste Grüße.

25

Wednesday, August 21st 2019, 5:08pm

hallo Vanessa
Seit mehr als 40 Jahren betreibe ich die Igelstation. Es ging mit wenigen los, es sprach sich rum und seit Jahren haben wir einen Jahreszugang von über 400 Tieren.
Leider bin ich alt geworden und habe so einige Baustellen, die es mir nicht mehr erlauben, mich täglich über manchmal mehr als 40 Boxen zum reinigen zu bücken , das heißt täglich eingentlich einen Vollzeitjob zumachen. Darum habe ich meine Schließung öffentlich gemacht, Nicht Jeder hat es gelesen, ich bin bekannt und Alternativen gibt es zu wenige, also steht man dennoch bei mir vor der Tür. Zum Glück deutlich weniger als in den Jahren zuvor.
Es ist mir nicht möglich, einem gutwilligen Helfer und einem notleidenden Tier die Tür zu weisen.
Der Bedarf ist größer, als die Möglichkeit , Leute zu finden , die qualifiziert helfen können und die erreichbar sind.

Es war in diesem Jahr nicht so einfach nach und nach 38 Igelbabys aufzuziehen, die Nächte immer aufzustehen, Ich merke mein Alter deutlicher als noch vor Jahren.
Darum muß ich wirklich darauf achten, daß auch andere Igelhelfer sich weiter qualfizieren und ins Boot kommen. Gern helfe ich noch weiter, verlege meine Arbeit aber mehr und mehr in Richtung Information von Tierheimmitarbeiter/innen und Tierpflegern, sowie tiermed. Fachangestellte und Tierärzte. dazu mache ich noch Info-Stände auf Tagen der offenen Tür in Tierheimen , Schulungen für künnftige Igelhelfer und versuche im Netz individuell und zeitnah zu beraten.

So ganz lassen mich diese bezaubernden Stachler noch nciht los.
Mit freundlichem Gruß
Karin Oehl

26

Wednesday, August 21st 2019, 6:37pm

Ich kann mir gut vorstellen wie schwierig der Spagat zwischen Aufnehmen und Abgeben ist.
Wenn mein Job nicht wäre, würde ich mich viel lieber hilfebedürftigen Tieren widmen.
Mit diesem Foren leisten Sie ja zusätzlich großartige Arbeit und können auf diese Weise vielen Stacheltieren helfen. Über die Igel habe ich in den letzten 3 Jahren ganz grossartige Menschen kennengelernt. Mit Hilfe von 3 ganz unterschiedlichen Menschen die ich so kennen gelernt habe, haben wir im Mai eine 10 köpfige Entenfamilie einfangen, päppeln und umsiedeln können.
Bezüglich der Igel haben mein Mann und ich letztens überlegt, in der Grundschule im Ort mal anzufragen, ob Interesse bestünde, den Kindern diese Tiere mit ihren menschengemachten Problemen näher zu bringen. Unsere Hope ist sehr geduldig und nicht besonders ängstlich. Ihr könnte man es sicher zumuten als Anschauungsobjekt im Sinne ihrer freilebenden Artgenossen zu dienen.
Ich hoffe, dass Sie trotzdem noch lange diese tolle - wenn auch kräftezehrende - Arbeit machen können.
Liebe Grüße.

27

Wednesday, August 21st 2019, 7:03pm

Hallo Vanessa
Oft bin ich in Schulen zu Gast, spreche über Igel und ihre Lebensbedingungen, Bedürfnisse, Gefahren für sie und grundsätzlich nehme ich keine lebenden Igel mit.
Den Kindern erkläre ich es so: Igel sind munter, wenn ihr schlafen wollt. Wenn ihr müde seid, möchtet ihr auch nicht rumkutschiert und gezeigt werden.
und in der Station sind nur kranke und verletzte Tiere. Wenn ihr krank seid, müßt ihr dann in die Schule? Nein? Seht ihr und kranke Tiere haben in der Schule nichts zu suchen, die brauchen auch Ruhe um gesund zu werden
Es gibt von Pro Igel e.V. eine wunderbare CD-rom, die mit dem Comenius Siegel für bes. gute Lernsoftware ausgezeichnet wurde. Die heißt Heimliche Gefährten der Nacht und kostet meines Wissens ca 15 Euro,
Sie wird auf der Site von Pro Igel auch beschrieben.
Und ich habe natürlich im Laufe der Jahre mit Erlaubnis der unteren Landschaftsbehörde zu Lehrzwecken mehrere Igel präparieren lassen, die dürfen die Kinder dann auch anfassen .
Pro Igel e.V. hat sehr gutes Material zu Lehrzwecken,
vielleicht schaun Sie mal auf die Site www.pro-igel.de und klicken sich da durch auch durch die Merkblätter.
Liebe Grüße
Karin Oehl, die auch im Laufe der Jahre viele tolle Leute über die Igel kennen lernen durfte. aber es fehlten auch die nicht, die man lieber mal von hinten sieht.

28

Wednesday, August 21st 2019, 7:35pm

Das sehe ich mir definitiv an.
Wir kamen auf die Idee mit Hope, da unsere Nachbarn im Schüleraustausch Besuch aus China haben. Die Mädchen hatten noch nie einen Igel gesehen, auch ein Teil des weiteren Besuches. Sie alle waren ganz angetan von Nemo und seiner Geschichte. Es wurden viele Frage u.a. auch warum sie so gefährdet sind etc gestellt. Da habe ich gedacht, Nemo hat zwar in dem Moment sicher etwas Stress gehabt, aber in dem Fall für einen guten Zweck. Den Anwesenden war gar nicht bewusst, was diese Tiere teils erleiden müssen. Die Situation kennen Sie natürlich besser.
Vielleicht denkt jemand an Nemo ,wenn er einen überfahrenen oder hilfebedürftigen Igel findet und versucht zu helfen.
Da Hope bis auf Behinderung mopsfidel ist, wäre es ihr glaube ich zumutbar. Aber die Merkblätter wären natürlich trotzdem toll.
Ich weiß ja auch gar nicht ob überhaupt Interesse bestünde.
Ich wünsche Ihnen einen ruhigen Abend.

29

Thursday, August 22nd 2019, 7:15am

Hallo Vanessa
Das ist es ja - Igel leben in unserem Umfeld als dämmerungs-u. nachtaktive Tiere
Viele Menschen wissen wie sie aussehen, aber über ihre Lebensbedingungen und Nöte wissen sie nichts und sind oft gedankenlos
Darum ist es so wichtig, aufzukären und bewußt zu machen. In Bayern steht der Igel bereits auf der Vorwarnstufe der roten Liste. Gäbe es Erhebungen für NRW usw.
sähe es schon dramatischer aus.
Ja. schaun Sie sich die Merkblätter u. die Site gut an
L..G.karin Oehl

30

Friday, August 23rd 2019, 6:17pm

Hallo Frau Oehl,
Nemos Kotproben zeigt nur 2 Capillaria Eier. Welche genau wollte man sich nicht genau festlegen. Der schriftliche Befund noch, aber lustigerweise arbeitet eine Bekannte als VMTA dort, das hatte ich auch nicht mehr auf dem Schirm.
Der kleine Wicht ist ansonsten wirklich guter Dinge bis auf dieses blöde Geräusch. Nun sind hier die nächsten Tage 30- 34 Grad ( bis Mitte nächster Woche ) angesagt. Nun überlege ich bezüglich der Auswilderung. Was würden Sie bezüglich der Temperatur machen ?
Ich meine, so geht es ihm hier aktuell nicht so schlecht, sein Gehege misst 105x105 cm. Er frisst gut und randaliert nicht. Ich habe Sorge, dass es Probleme macht, wenn es länger so warm bleibt, andererseits ist es bei 10 Grad und Regen auch nicht so toll für die erste Nacht wieder in Freiheit. Er war ja wirklich schlecht dran. Oder ist eh sinnvoll ihm noch etwas Rekonvaleszenz zu geben auch für sein Immunsystem ?
Fragen über Fragen....

Die Grundschule hier ist übrigens sehr an einer Igelfortbildung interessiert.
Ich habe jetzt auch die Igelzeitschrift bei Pro Igel abonniert und gucke nochmal nach den Merkblättern. Schade ,dass ich nicht mehr Zeit habe um die " Igelei" etwas auszubauen.
Herzliche Grüße,
Vanessa

31

Friday, August 23rd 2019, 8:28pm

hallo Vanessa

Der Befund von Nemo ist nicht behandlungsbedürftig, sofern der Kot optisch unauffällig ist.
Auswildern würde ich bei der Trockenheit nicht.. Wenn es etwas kühler und feuchter ist, ist es besser. Wir haben ja noch bis zum Oktober damit Zeit und ein Schäuerchen Regen mal
ist für Igel keine Katastrophe.
Geräusche - also tuckern bei Aufregung ist normal
Schnorcheln und brodeln wie bei einer Bronchitis ist dann schon eher ein Grund, genauer hinzuschaun.
Häufig wird das verwechselt.
Grundschüler sind sehr gute Multiplikatoren.
Schreiben Sie doch ggf . die Vorsitzende von Pro Igel e.V. an und bitten sie um Anschauungsmaterial ggf auch um die CD-Rom für die Schule (ca.15 Euro)
Es gibt aus einer kleinen Reihe auch Büchlein für 1,00 Euro pro Stück die für Grundschüler hervorragend geeignet sind
Wenn Sie auf die Seite von Pro Igel e.V. gehen, finden Sie auch einen Bestellschein, dann sehen Sie auch die genauen Preise, die ich nicht im Kopf habe.
es wäre schön, wenn eine Schule mit der CD-Rom arbeiten würde.
Liebe Grüße
Karin Oehl

32

Friday, August 23rd 2019, 11:09pm

Ok, dann bleibt er noch ein bisschen unser Gast. Es ist aber kein aufgeregtes Tuckern, sondern wirklich ein Atemgeräusch. Aber nach der ganzen Therapie mit 2 Antibiotika, Cortison, Bisolvon, Entwurmung, glaube ich, dass seine Lunge nicht mehr ganz ok ist. Er hustet nicht, kein Ausfluss mehr , kein Niesen. Das Geräusch verstärkt sich natürlich, wenn er aufgeregt ist, es ist aber nicht das drohende Tuckern zur Abwehr.
Naja, wenn er eh noch etwas bleibt, habe ich es ja unter Kontrolle. Der Kot ist prima,jetzt auch nicht mehr so feucht. Durch die vielen Medikamente war das natürlich auch durcheinander. Benebac und Hefe haben hier gut geholfen.
Danke für den Tipp mit der CD. Ich werde am Wochenende auf der Seite nochmal in Ruhe schauen.
Liebe Grüße,
Vanessa

33

Saturday, August 24th 2019, 7:10am

Hallo Vanessa
Ich glaube, ich schrieb es schon - manchmal machen die Innenparasiten/Lungenwürmer Dauerschäden, Vernarbungen und Verengungen der Atemwege, die nie mehr weg zu kriegen sind.Aber wenn sonst alles o.K. ist, dann kann der Igel damit in die Freiheit.
Wenn er den ersten Wurm, die erste Schnecke gefressen hat, nimmt er damit ja auch wieder die Zwischenwirte seiner Innenparasiten auf.
Alle Wildtiere haben Innenparasiten und leben mit einem gewissen Kontingent davon in friedlciher Koexistens. Aber leider bietet unsere Natur nicht mehr die gewünschte Nahrungsvielfalt und damit ein natürliches Wurmregulativ.
Ich beobachte, wie auch alle Kolleginnen und Kollegen, mit denen ich in Kontakt stehe, daß die Lebenserwartung unserer Igel massiv gesunken ist.
Die Individualhilfe ist auch keine Arterhaltende Maßnahme, sondern sie stützt bestenfalls die schwächelnde Population.
Artenschutz beginnt mit Aufklärung und Erhalt bzw. wiederericthtung von Lebensräumen.
Dennoch -wir nehmen den Tieren den Lebensraum und die Nahrungsvielfalt und wir gefährden sie auf vielerlei Art und Weise. Also haben wir die ethische Verrpflichtung einem notleidenden Tier so fachkundig wie möglich zu helfen, damit es seinen Platz im Kreislauf der Natur noch ein Weilchen einnehmen kann.
Und ein in Freiheit überlebensfähiges Wildtier wieder rauszulassen, das ist unser Anspruch an die Individualhilfe.
Herzlichst Karin Oehl

34

Saturday, August 24th 2019, 10:01am

Hallo Frau Oehl,
ja , Sie hatten bereits erwähnt, dass die Lunge durch die Verwurmung Folgeschäden zurück behalten kann. Deshalb denke ich auch, dass es hier der Fall ist. Nach dem nächsten Regenfall oder bei Abkühlung zieht Nemo in einen Igelfreundlichen Garten mit Futter- und Wasserstelle. Er ist ansonsten ein perfekter, wunderhübscher Igelmann und ganz munter.

Liebe Grüße,
Vanessa

35

Saturday, August 24th 2019, 2:45pm

hallo Vanessa
toi toi toi
und danke für die aufschlussreichen Bilder
L.Gkarin Oehl, die gleich einen neuen Notfall bekommt.

36

Sunday, September 1st 2019, 5:49pm

Liebe Karin,
ich hatte ja schon berichtet, dass am Freitag der Befund von Nemos Kotprobe kam. Zu den Capillaria Eiern war nun ein geringgradiger Befall mit Kokzidien nachgewiesen. Er hatte ja bereits aufgrund seines schweren Atemwgsinfektes vom 29.7. - 10.8. Cotrim bekommen. Also 14 Tage lang.
Das habe ich jetzt Freitag wieder begonnen. Muss er wirklich ( weil es das 2. Mal Cotrim ist) wieder nach dem 5 Tages Schema 2 x behandelt werden? Die Kokzidien betreffend war immer asymptomatisch. Nie Durchfall, immer braun gefärbt. Während der ganzen Therapie erhielt er Benebac und in letzter Zeit Bierhefe für die Darmflora. Am 11.9. fahre ich in den Urlaub. Ich hatte mich so für ihn gefreut dass er zuvor zurück in die Freiheit darf. Mit der erneuten Behandlung über 2 Zyklen müsste er bis Ende September bleiben.
Er seit 2 Nächten frisst er weniger bei gutem Allgemeinzustand, dafür wühlt er dtl mehr. Ich denke er möchte raus. Vorher hat er gut nachts gefressen und nicht so viel gewurschtelt.

Über eine Antwort freue ich mich sehr.

Liebe Grüße,
Vanessa

37

Sunday, September 1st 2019, 6:23pm

Hallo Canada
Kokzidien können tatsächlich manchmal vorhanden sein, aber noch keine Symptome machen, Aber bei dem Igel kann es durchaus bbei Aufregung , Veränderung des Umfeldes zu einer momentanen Schwäche des Immunsystems kommen und dann bricht die Erkrankung aus -Freßverweigerung, blutiger Kot etc.
Darum, ja, die ganze Prozedur noch mal durch bitte.
Es geht doch schon los mit weniger Appetit - also bitte nicht zögern, sofort handeln.
Mit freundlichem Gruß
Karin Oehl

38

Sunday, September 1st 2019, 9:58pm

Liebe Karin,
Er bekommt es ja schon wieder seit Freitag. Weniger Fressen tut er erst unter der erneuten Antibiose seit 2 Nächten. Also zeitgleich.
Der Kot ist weiter gut.
Die Behandlung läuft weiter und morgen geht Interesse halber nochmal Kot ins Labor, der schriftliche Befund kam ja leider erst 1 Woche nach Probeneingang.

Liebe Grüße.

This post has been edited 1 times, last edit by "Canada" (Sep 1st 2019, 10:07pm)


39

Monday, September 2nd 2019, 6:31am

Hallo Canada
Da bin ich gespannt auf das Ergebnis -es kann nicht wirlich ein toller Befund werden, denke ich, oder doch toll im sinne von o.K
L.G:Karin Oehl

40

Tuesday, September 3rd 2019, 4:10pm

Liebe Karin, liebes Forum,
Ich muss jetzt einfach nochmal meine Sorgen ,Gedanken zu Nemo schreiben.
In Nemos Probe von gestern sind keine Parasiten mehr nachgewiesen. In der Probe vom 22.8.geringgradig Kokzidien.
Wir haben jetzt 5 Tage Cotrim rum,ab morgen dann Pause und ab Montag wieder 5 Tage. Cotrim lief ja bereits Ende Juli Anfang August.
Da ich ab nächsten Mittwoch für 12 Tage im Urlaub bin ( bis 22.9.), bauen wir für Nemo ein Innengehege im Wintergarten meiner Mutter.
Da er ja seit dem 29.7. unter ständiger Behandlung mit Antibiotika, Cortison ,Levamisol, Flubenol und Cotrim war ( bis auf Cotrim alles raus) und er immer noch sein, ja nun vermutlich chronisches Atemgeräusch hat, tue ich mich ganz schwer ihn Ende September auszuwildern. Ich weiß, eigentlich ist noch Zeit, aber der kleine Wicht hat so viel durch, hat vermutlich den bleibenden Lungenschaden und hat zig Medikamente erhalten. Gestern klang er wie eine kleine Katze.
Er hat super gut zugenommen, ist munter, wiegt 1000g, frisst mit Apettit und der Kot ist unauffällig, also eigentlich stünde die Freiheit an.
Ich überlege nur,ob wir ihm ein weiteres Aussengehege im Garten bauen und ihn bei uns Winterschlaf machen lassen. Das Gehege wäre naturnah unter unseren zurück geschnittenen Bäumen, also geschützt und es könnte also grösser werden. Mein Bauchgefühl ist im Zwiespalt. Natürlich soll er raus, aber sein Immunsystem ist sicher hinüber, vor Ende September kann ich ihn nicht rauslassen, da ja das Cotrim erst am 13.9. beendet ist und ich im Urlaub bin. Schwierig. Ich gönne ihm die Freiheit von ganzem Herzen, aber lohnt es für die eigentlich kurze Zeit bis zum Winterschlaf das Risiko einzugehen ,dass ihm organisch doch was passiert ?
Liebe Grüße,
Vanessa