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Montag, 3. Dezember 2018, 19:11

Igel vor dem Haus

Hallo Frau Oehl, Hallo streepie,

entschuldigen Sie, dass ich kurz antworte, aber ich denke hier ist schnelles Handeln angesagt.

Ein Igel der tagsüber gefunden wird, ist in der Regel krank. Er muss unbedingt bei Zimmertemperatur 18-20°C untergebracht werden. Am besten eine handwarme Wärmflasche anbieten, Handtuch drauf, Igel drauf und zudecken. Der Igel muss aber runter können. Katzenfutter mit Weizenkleie oder Haferflocken oder evtl. in Öl gestocktes Rührei (ohne Gewürze) und Wasser anbieten. Unterbringung unbedingt in einem hohen Karton, etc., der mit Zeitung ausgelegt ist. Aber Vorsicht: Igel sind Kletterkünstler.

Alles Weitere wird Ihnen Frau Oehl schreiben!

Viele Grüße
Evelyn

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Dienstag, 4. Dezember 2018, 07:21

Danke Evelyn
In diesem Fall war Ihr Schreiben wohl hilfreich.
L.G.karin Oehl

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Dienstag, 4. Dezember 2018, 20:06

Hallo Frau Oehl,

da hat es der Igel ja gut getroffen und ist bei Ihnen in den besten Händen. Ich hatte befürchtet, dass er Intensiv-Pflege braucht. Natürlich drücke ich ganz fest die Daumen!

Ich hätte auch gerne eine Frau Oehl in der Nähe :-)

Viele Grüße
Evelyn

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Mittwoch, 5. Dezember 2018, 08:01

Hallo Evelyn
Das Tierchen ist ein absoluter NOtfall mit großer Atemnot
Parasitär bedingt, hat es eine dicke Entzündung der Luftwege.
Normal sollte jeder Tierarzt sowas wirklich behandeln können .

Vorgestern bekam ich einen Igel -Tierarzt hat gesagt, kann nichts machen, sie hätten selten Igel in der Praxis. Der Igel war eingerollt.
Dennoch habe ich gesehen, daß er eine Verletzung hat, da hätte der TA doch mal eine Narkose machen können -nein, zu Frau Oehl.
Die mußte auch zum TA. Narkose, Röntgen, Euthanasie, denn der Igel hatte einen offenen gebrochenen Oberarm (Vorderbein) mit dicker Infektion.

Manchmal ist es nicht zu fassen und ich kann dazu auch nicht mehr still sein und dezent meinen Rand halten.

Es gibt noch einige gute Igelhelfer. Leider oft nicht in der Nähe von - - - -wo sie gebraucht werden. Und es gibt Tierärzte, das sind Perlen im Ozean, leider zu wenige und eben selten da, wo sie dringend im Augenblick gebraucht werden.

Mit freundlichem Gruß
Karin Oehl

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