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Freitag, 9. Februar 2018, 19:39

Will er schlafen oder haben wir ein Problem?

[/u][/b]Zur Vorgeschichte:
„Mecki“ ist seit Anfang Januar bei mir; mein erster Igel. Ich arbeite in der ambulanten Pflege und habe ihn von einer Patientin übernommen. Sie sah ihn mehrfach tagsüber auf dem schmalen Rasenstreifen vor dem Wohnblock und als er Anfang Januar bei Schnee unterwegs war hat sie ihn reingeholt, wusste aber nicht wirklich was sie jetzt machen soll und hat mich um Rat gefragt. Sie ist sehr tierlieb und ihr war klar, daß ein Igel im kleinen Karton in der Zweizimmerwohnung nicht geht. Als ich in abholte machten wir gleich einen Abstecher zur Tierklinik meines Vertrauens. Ergebnis: ein „Youngster“, 440 gr, reichlich Flöhe, aber ansonsten gut in Schuss

. Es gab Stronghold


Und das war schon mal der erste Kardinalfehler. Strongholt wirkt nur gegen Flöhe, nicht aber gegen die Innenparasiten des Igels, Außerden ist es gefährlich für Igel, so ein Spot-one Präparat nicht streng nach Gewicht zu dosieren.

und ich habe ihn im Keller einquartiert. Da ich handwerklich nicht so geschickt bin habe ich ihm einen Auslauf aus mehreren großen Kartons gebastelt (mit doppelseitigem Klebeband aneinandergeklebt und Durchgänge reingeschnitten, unterste Schicht Moltex, darüber Zeitung etwas über 2qm). Dazu ein Igelhaus aus Holz (mit „Vorzimmer“). Da der Kot dünnflüssig bis breiig in allen Farben (so ziemlich jedes Hellbraun, auch mal ein bißchen grünliches Kaugummi) zeigte, habe ich nach Anleitung Kotprobe gesammelt. Die Tierärztin hatte mir die „Igel-Hilfe“ Seite empfohlen und hatte den Tierarztleitfaden auf dem Monitor als wir da waren.


Ich weiß nicht welche Igelhilfe Seite es sein mochte, wenn es der Igel in der Tierarztpraxis war, hätte sie sich besser an die Empfehlungen gehalten. So ein Kot spricht für Innenparasiten und eine Infektion und es ist ein Wunder, daß der Igel das ohne Antibiotikum überlebt hat.

Nach der Kotuntersuchung hies es nochmal Stronghold und dann wieder Kotprobe. Nach der zweiten Strongholdgabe sah der Kot deutlich besser aus; geformte, dunkelbraune Würstchen.
[b][u]Es ist doch nicht zu fassen.
Schon wieder stronglholt!
[/u][/b]


Mecki verhielt sich wie erwartet; tagsüber in seinem Häuschen, nachts gefressen wie ein Wilder und er hatte sich auf 800gr hochgefuttert. Die zweite Kotprobe zeigte noch Wurmeier,
Wen wundert es?

aber deutliche Besserung. Ich sollte Panacur geben. Letzen Freitag Medikament geholt, aber nix wars. Versuche es ins Futter zu mogeln scheiterten, der Patient roch es (Futter ohne Medikament wurde wie gewohnt weggeputzt). Am direkten Verabreichen scheiterten wir auch. Meine Mutter hatte ihn in Sitzposition auf einem Handtuch in den Händen, sachte Köpfchen gestreichelt

Das war die Krux - wenn man einen Igel am Kopf streichelt, macht er zu, wenn er aufmachen soll. kann man es versuchen, im das letzte Körperdrittel zu streicheln. Außerdem - das so beliebte Panacur ist so miserabel wirksam - es bringt fast gar nichts u nd wird in vielen Igelstationen schon gar nicht mehr eingesetzt.

, er hat sich entrollt, ich kam mit dem Panacur…und Zack war die Kugel wieder zu ohne daß ich auch nur in die Nähe des Schnäuzchens gekommen wäre. Gleichzeitig zeigte der Herr plötzlich rege Bautätigkeit; der Haufen bereitgelegter Zeitungsschnippsel, der sonst großzügig im Auslauf verteilt wurde, wurde übers Wochenende komplett ins Häuschen geschafft (ich war baff was für Mengen er da reingeschleift hat). Mein Eindruck war, der Herr bereitet sich aufs Schlafen vor.


Genau das will er, die Zeit ist ja auch da.

Montag Rücksprache mit Tierklinik, die Tierärztin meinte wir sollten es mit Winterschlaf versuchen, der Befund wäre da jetzt kein Hindernis und das könne man noch vor der Auswilderung behandeln.

womit sie mal ausnahmsweise Recht hat.

Also bin ich nach der drei Tage Futterentzug Methode vorgegangen, zumal die Temperaturen grade günstig waren (waren davor immer +10 aufwärts). Tag eins, keine Spur von ihm, Tag 2 etwas Kot und Urin. Auch an Tag 3 war er wieder draußen und am späten Nachmittag habe ich etwas die Nerven verloren und Trockenfutter reingestellt.


Diese Futterentzugsmehtode - sie wird immer wieder propagiert, aber nicht erklärt. - - -also das geht nur, wenn der Igel zu fett wird und absolut nicht schlafen will. Ihr Igel könnte von den Innenparasiten noch so genervt sein, daß er darum gar nicht schlafen kann.

Bei der Abendkontrolle hatte er ein bißchen davon genascht und war draußen. Ich habe die Gelegenheit zum Wiegen ergriffen, er hatte 70 gr verloren und versuchte beim Wiegen zum ersten Mal aus der Schüssel zu klettern.


70 g Gewicht verloren, das ist genau das , was dabei rauskommt, wenn man mal was gehört hat und es ausprobiert, ohne sich genau zu informieren.Ihr Fundigel war nicht zu fett und ist nicht winterschlafbereit, obwohl er das eigentlich deutlich anzeigte. Aber Igel gehen nicht auf Knopfdruck in den Winterschlaf.


Kaum war er wieder im Gehege düste er ins Häuschen. Habe ihm dann wieder Nassfutter hingestellt, doch das wurde nicht angerührt und die bunte Reklameseite die ich zur Makierung an den Einschlupf gelehnt hatte war unverändert. Als ich nachmittags vom Dienst kam war er wieder draußen gewesen; Urin und ein Kotwürstchen, aber nix gefressen. Sorry wegen dem Roman, aber ich mache mir halt Sorgen. Ist das jetzt normal, geht er langsam Schlafen? Wie gesagt, mein erster Igel und bis jetzt hatte ich ein ganz gutes Gefühl aber das Desintresse am Futter und die - 70gr machen mir echt Sorgen. Da habe ich die ganze Zeit gehofft ihn fit für den Winterschlaf zukriegen und jetzt wo ich ihn fast nicht mehr zu Gesicht bekomme wünsche ich mir eine Liveübertragung aus seinem Nest, gerne mit Monitor zur Vitalzeichenkontrolle...

Also , da ist so einiges nicht wirklich gut gelaufen. Es ist ein Drama -Tierärzte werden zum Igel nicht oder nur unzureichend ausgebildet und haben keine praktische Erfahrung, sie beraten oft unklug, unwissend und genau so behandeln sie auch. Igel sind nicht vergleichbar mir den Heimtieren.
Zum tausendsten Mal versuche ich das zu erklären. Es ist doch völlig normal, wenn man ein scheinbar krankes Tier hat, daß man sich an einen Tierarzt wendet, da mache ich Ihnen keinen Vorwurf, auch der Tierärztin nicht, die sich immerhin bemüht hat,
Es ist einfach so, daß der Igel für Tierärzte keinen Wert hat und das Ungeziefer für viele unerträglich ist - Also wird Igel, obwohl er das in der Tierarztpraxis am häufigsten vorgestellte Wildtier ist, nicht gelehrt und die Finder vertrauen dem Tierarzt und das ist ein Schuss, der leider häufig gegen das Tier losgeht
Bitte schaun Sie wegen Strongholt mal selbst in das Buch
Igel in der Tierarztpraxis
es ist im Internet aufrufbar.
Daß Panacur bestenfalls schwach wirksam ist, hat sich auch bis dato dort noch nicht rumgesprochen, ich hoffe aber auf die Neuauflage des Buches.
Jetzt will der Igel schlafen, er übt ja schon eindeutig. Verhungern sollte er nicht, also bitte Feuchtfutter hinstellen, bis es ein paar Tage nicht mehr angerührt wird, dann als Notration Katzentrockenfutter und Wasser immer zur Verfügung stellen und abwarten.
Wenn er im Frühjahr wieder erscheint, was ich hoffe, bitte 8 -10 Tage gut auffüttern und dann noch mal eine Kotprobe untersuchen lassen, vielleicht mal in einem qualifizierten Labor, wo man sich auskennt
Und dann auf eine Entwurmung nach dem Vorschlag von pro Igel e.V. bestehen und keine Wurschtelei mehr mit Strongholt.
Wenn weitere Fragen auftauchen, berate ich Sie gern
Sie haben nach bestem Wissen und Vermögen helfen wollen und es auch getan. Die Tierärztin auch, aber dennoch - gute Absicht ohne genügend Sachkunde ist leider häufig ein Schuss der nach hinten losgeht
Schaun Sie doch mal auf die Seite www.pro-igel.de und lesen sie einfach mal gründlich die Merkblätter.
Und stöbern Sie gern mal im Buch -Igel in der Tierarztpraxis
Alles ist im Netz abrufbar.
Mit freundlichem Gruß Karin Oehl

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Karin Oehl - Pro Igel e.V.« (10. Februar 2018, 07:28)


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Samstag, 10. Februar 2018, 07:07

Hallo Alraune ich antworte mal fix in Ihrem Beitrag
Mit freundlichem Gru´ß
Karin Oehl

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Samstag, 10. Februar 2018, 14:05

Danke Fr Oehl fürs „Kopf-waschen“ :),

da habe ich ja echt Mist gebaut! Wenigstens war das Stronghold tatsächlich nach Gewicht gegeben worden und nicht auch noch einfach aus der Tube auf den Igel... Jetzt ist erst mal lesen angesagt!
Zwischenstand: Mecki ist gestern abend nicht aufgetaucht, war aber Nachts wieder draußen. Bereitstehendes Nassfutter war nicht angetastet, aber er war am Wasser. Ein kleines, geformtes Kotwürstchen und Urin abgesetzt. Als ich vorhin nach der Arbeit wieder nachgesehen habe war er nicht mehr draußen gewesen, ich konnte aber mal kurz das Papier im Häuschen rascheln hören. Wasser steht sowieso immer zur Verfügung, Nassfutter (gab es abends) steht jetzt rund um die Uhr (und wird natürlich regelmäßig ausgetauscht). Ich hoffe bloß daß der Kleine die Kurve kriegt...

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Samstag, 10. Februar 2018, 15:55

Hallo Alraune
Tut mir leid, wenn Sie meine Antwort als Kopfwaschen empfinden mussten - Igelleute sind so stachelig wie ihre Schützlinge. War nicht böse gemeint. Zu viel Mist erleben wir, die wir lange dabei sind fast täglich, das macht schon mal verdammt stachelig
Wenigstens hat Ihre Tierärztin Strongholt nicht einfach aufgetropft,.

Wenn der Igel baut, nicht mehr oder nicht mehr gut frißt, reinigt er für den Winterschlaf seinen Darm und das heißt, in Kürze wird er schlafen.
Wenn der Igel mehrere Tage sein Nassfutter nicht mehr anrührt, bitte nur noch Katzentrockenfutter als Notration und Trinkwasser vorhalten, öfter auswechseln und gelegentlich mal ins Gehege -nicht ins Schlafhaus schaun,
ob der Stachler draußen war.

Ja, zunächst mal sind Sie gut mit guter Lektüre versorgt. Angenehmes Stöbern.
Und wenn Fragen auftauchen, bin ich gern für Sie da
Mit freundlichem Gruß
Karin Oehl

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Samstag, 10. Februar 2018, 16:07

Hallo Fr. Oehl,

keine Sorge, ich weis daß das nicht böse gemeint war. Als Krankenschwester weis ich nur zu gut wie wichtig es ist nicht um den heißen Brei rumzureden, sondern klar zu sagen wenn was nicht gut gelaufen ist.
Danke für Ihre Unterstützung!

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Sonntag, 11. Februar 2018, 13:44

Gestern Nacht war er wieder draußen. Circa zwei Kaffeelöffel Nassfutter gefressen, kein Kot, aber Urin. Nach dem Frühdienst gleich wieder nachgesehen, er war drin geblieben (er war in der Vergangenheit morgens oft nochmal draußen nachdem ich um 4:30 sauber gemacht habe). Wie verfahren wenn er weiter immer wieder rauskommt, aber nur Miniportionen frisst? Ich will jetzt nicht noch mehr Fehler machen und wäre für einen Rat dankbar. Was macht man, wenn Igel nicht richtig schläft, aber auch nicht genug frisst? Habe da in den Merkblättern nicht wirklich eine Antwort
gefunden und will nicht am Ende durch weitere Fehler den Stachler (schon wieder) in Lebensgefahr bringen!



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Sonntag, 11. Februar 2018, 16:11

Hallo Alraune
Stellen Sie einfach weiter Futter raus. Reinigen Sie ,wenn es nötig ist, die Lauffläche, aber schaun Sie nicht mehr ins Schlafhaus,
Wenn der Igel mehrere Tage kein Futter mehr annimmt, dann geben Sie als Notration nur noch Katzentrockenfutter und Trinkwasser
Igel gehen fast nie auf Knopfdruck in den Winterschlaf, die üben erst noch -manche länger, manche kürzer. Das nervt und verunsichert, wenn man es nicht kennt.
Aber bitte bewahren Sie Gelassenheit, Wenn im Gehege hellgrün-schleimiger Stuhl zu finden ist, dann ist Alarmstufe ROT, bitte den Igel dann reinholen, Kot sichern und vor allem sofort vom Tierarzt ein Antibiotikum geben lassen, ansonsten - Abwarten und Tee trinken

Mit freundlichem Gruß
Karin Oehl

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Sonntag, 11. Februar 2018, 20:33

Danke für die beruhigenden Worte Fr. Oehl - ja, die Nerven flattern! Große Kanne Baldriantee ist gekocht und „Der Igel in der Tierarztpraxis“ ist für den Fall der Fälle auf dem Tablett griffbereit zum Mitnehmen gespeichert!

9

Montag, 12. Februar 2018, 07:10

Hallo Alraune
Das Gefühl kenne ich nur zu gut, es steigert sich noch mal, wenn die Igel beginnen aufzuwachen.
Und glauben Sie mir, es geht auch mir nicht locker runter, wenn ein Igel nicht aufwacht, wie es im vorigen Jahr einmal vorkam bei mir. Ein nach bestem Wissen und Können behandeltes scheinbar gesundes Alttier ging in den Winterschlaf und weil es nicht aufwachte, schaute ich nach und fand ein verwesendes Gebilde
Es kann vorkommen, daß Igel nicht aufwachen, die Regel ist es nicht. Auch draußen gehen Igel mit Innenparasiten in den Winterschlaf und wachen normal auf. Auch draußen kommt es vor, daß Igel den Winterschlaf nicht überstehen, nicht selten sogar.
Wir entwurmen aus gutem Grund, aber wenn ein Igel in Freiheit ist, den ersten Wurm, die erste Schnecke frißt, wird er damit wieder konfronitiert. Und er entwickelt die Fähigkeit, mit einem gewissen Kontingent an Innenparasiten durchaus ein normales Igelleben zu führen,
wenn es allerdings zuviel wird, wird auch der stärkste Igel schwach und krank. Wir alle können viel dazu beitragen, daß es dem Igel besser geht, indem wir Wildpflanzen zulassen und für eine Insektenvielfalt sorgen. denn Igel sind Ja Insektenfresser.
,Meine guten Wünsche begleiten Sie und Ihren Schützling
Karin Oehl

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Dienstag, 20. Februar 2018, 18:45

Liebe Fr. Oehl,

leider muss ich die traurige Mitteilung machen, daß der Kleine es nicht geschafft hat. Die „Alarmstufe rot“ war eingetreten- nicht hellgrün/ schleimig, aber ein definitiver Grünstich. Ab zum Tierarzt (Notdienst, weil später Abend). Ich muss sagen, die diensthabende Tierärztin war trotz sehr vielen Patienten nach der telefonischen Ankündigung gut auf das Thema Igel vorbereitet. Der Kleine bekam Baytril, nach vorherigem Wiegen und nach Leitlinie ausgerechnet und BeneBac. Da er nicht gefressen hat habe ich ihn mit der Spritze gefüttert und erst schien die Therapie anzuschlagen und er schien sich zu erholen. Leider war es wohl nur ein letztes aufblühen. Heute wäre die letze Dosis fällig gewesen, doch als ich nach Hause kam war er apathisch und atmete nur noch schwach und brodelnd. Er hätte die Fahrt zum Tierarzt wohl nicht überlebt und das wollte ich dem sterbenden Tier nicht zumuten. Ich hatte ihn, als es im schlechter ging mein Badezimmer als „Krankenzimmer“ eingerichtet ( warm, ruhig und sein Gehege passte gut rein - ich benutze in der Zeit das Bad einer Verwandten mit der ich das Haus teile). Ich habe ihn auf einem Handtuch auf den Schoß genommen und saß mit ihm im abgedunkelten Bad. Ich hatte sorge er müßte Leiden, wegen der brodelnden Atmung, aber er ist nach kurzer Zeit friedlich eingeschlafen und hat nur bei seinem letzen Atmemzug das Mäulchen aufgemacht. Ich habe ihn eben im Garten begraben (und dabei Rotz und Wasser geheult). Ich wollte mich einfach nochmal für Ihre Unterstützung bedanken und auch wenn es diesmal kein Happy End gab, sollte wieder eine hilfsbedürftige Stachelkugel meinen Weg kreuzen werde ich mein Bestes geben - jetzt schon mit etwas mehr Wissen und Erfahrung ( und genug Infomaterial ausgestattet). Große Hochachtung an alle, die nicht nur einen Problemfall, sondern sogar gleich noch mehrere betreuen!

Mit traurigen Grüßen
Alraune

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Dienstag, 20. Februar 2018, 18:53

hallo Alraune
Mit Ihnen bin ich traurig, daß es so ausgegangen ist
Es ist gut, daß die Tierärztin sich so bemüht hat, Manchmal stecken wir nicht drin -Es passieren in der Igelei immer mal wieder Todesfälle, die unerklärlich bleiben.
Sie haben es genau richtig gemacht, den sterbenden Igel nicht mehr zu transportieren, sondern in Würde gehen zu lassen und am meisten freut es mich, daß Sie sichdurch das Erlebnis nicht davon abhalte lassen, im Notfall wieder den Versuch z u helfen zu starten
Ich bekam vor drei Tagen einen total abgemagerten verwurmten Igel mit knapp 500 g. Trotz aller Bemühungen zeichnet es sich heute ab, daß er wohl auch gehen will.
Auch nach mehr als 40 igeljahren ist es mir immer noch keine Gewohnheit, die mich nicht berührt.
Wie gut ich Sie verstehe. Wir alle wollen doch Leben erhalten.
Mitfühlenden Grüße
Karin Oehl