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Dienstag, 17. Oktober 2017, 13:17

Paulinchen frisst zu wenig / hat nur einzelne Zähne

Hallo Igel-Gemeinde !

Durch meine Wildtierkamera wurde ich auf ein Igelchen aufmerksam und ließ mich erstmal in einer facebook-Gruppe beraten.
Habe dann Paulinchen Freitag-Nacht eingesammelt, weil sie noch sehr lange Beine und kein Bäuchchen hatte und vor sich vor allem (erst nach dem Futtern) komisch bewegte, nach ein paar Schrittchen in die Knie ging. Kann das Video leider hier nicht einstellen.

Mittlerweile über 50 Zecken entfernt... (habe dann (vermutl.) auch Mama und Papa untersucht und keine festgestellt).
An einem Mundwinkel sah ich viele Fliegeneier, diese mit Spüli-Wasser (fb-Tipp) entfernt. Der Tierarzt meinte: nächstes Mal Kernseife nehmen und gab mir eine Salbe. Die Stelle ist nicht mehr nass.
Zudem schnupfte / hustete sie öfter, ich kann das nicht auseinander halten. Jedenfalls ist es wesentlich besser geworden und ich sehr auch kaum noch mal eine Blase an der Nase. Schaum vor dem Mund, hab ich gelesen, kommt vom Einspeicheln.

Der Tierarzt wollte ihm eine Entwurmungs- und Antibiotika-Spritze geben. In der fb-Igel-Gruppe war davor gewarnt worden, beides machen zu lassen. Antibiotika wollte er dann aber auch nicht geben...
Kotproben habe ich gestern zur Untersuchung eingeschickt.

In der (durchsichtigen) Futterkiste auf meiner Terrasse hat sie immer ordentlich reingehauen, wiegt jetzt 724 gr., hat aber noch eine deutliche Hungerfalte.
Hier bei mir frisst sie höchstens 100 gr täglich selbständig. Habe zweimal versucht, sie zu füttern, was mir aber nicht gelang.

Vorgestern knabberte sie mir am Unterarm und den Fingern herum, so fiel mir auf, dass sie kaum Zähne hat.
Habe gestern erfühlt: Schneidezähne unten, links keine, rechts hinten oben und unten einzelne.
In der fb-Gruppe meinten sie, dass sie wohl eine Dauerpflegestelle braucht...

Habe vor, mit dem Kot-Ergebnis wieder zum Tierarzt zu gehen und ihn auch das Gebiss beurteilen lassen, ob sie evtl. Schmerzen haben könnte, weshalb sie nicht frisst.

Meine akutesten Fragen sind:

Wie kann ich sie füttern ??? (Sie ist in ihrem Karton am Randalieren, also nicht apathisch...)
Was meint Ihr, wegen Zähnen und Dauerpflegestelle ?

2

Dienstag, 17. Oktober 2017, 16:13

Hallo ConnyWalter

Wie es mir scheint, handelt es sich um ein Alttier. Trotz fehlender Zähne können diese Tiere in der Regel fressen. Wenn aber Entzündungen von Zähnen und Zahnhalteapparat und Zahnfleisch dazu kommt, tut fressen weh und es kann nur noch weiche Nahrung aufgenommen werden, die gehaltvoll sein soll.
Ob das Tier in Dauerpflege kommen muß, richtet sich danach , ob er sachgerecht behandelt wird und wie er sich danach erholt. Ziel unserer Bemühungen muß immer sein, der Natur in Freiheit überlebensfähige Tiere zurück zu geben, Igel sind keine Haustiere und Dauerhaltung ist genehmigungspflichtig
Die vielen Zecken haben sicher zu einer Anämie geführt, denn es sind Blutsauger und der deutlich sichbare Halsansatz und vor allem die Fliegeneier sprechen eine deutliche Sprache, daß es sich um ein hilfsbedürftiges Tier handelt
Wenn das Kotergebnis da ist. suchen Sie sich bitte einen anderen Tierarzt. Dieser scheint sehr besserwisserisch und nicht bei Igeln sehr sachkundig zu sein, wie viele Tierärzte.
1. denke ich, daß der Igel sehr verwurmt ist. Ich hoffe, daß die Gefangennahme, Gefangenschaft und das Handling nicht zu so einem Stress führen, daß noch bevor das Kotergebnis da ist, das Immunsystem zusammen bricht und die sicher latent vorhandene Sekundärinfektion auf einmal hoch akut und lebensbedrohlich wird.
So ein Altigel ist mit dem Gewicht notleidend, er darf locker 1200 g auf die Waage bringen. Bieten Sie ihm alles an, was er mag, von Rührei mit Rinderhack in der Pfanne mit Öl gestockt bis in Wasser gekochte Hähnchenteile und Katzenfutter mit etwas Öl und Kleie, dabei achten Sie unbedingt auf einen hohen Fleischanteil im Katzenfutter , welches ohne Getreide und Zucker sein soll. Viele gängige stark beworbene Katzenfutter enthalten mal gerade 4% des angegebenen Fleisches. Darauf sollten Sie achten

Schaun Sie doch mal erst selbst rein unter Igel in der Tierarztpraxis, was da zum Entwurmgen alles steht. Es ist nämlich nicht egal, womit man entwurmt. Einige Mittel wirken nämlich gar nicht auf die Parasiten des Igels,
belasten aber seinen Organismus.
Das Buich
Igel in der Tierarztpraxis
ist von Tierärzten für Tierärzte und Stationen geschrieben und sehr informativ
Vielleicht können Sie den nächsten Tierarzt darauf hinweisen und bitten, den Igel nach den Vorgaben zu behandeln. Der Jetzige scheint da ein weingi zu sehr von sich überzeugt zu sein.
Bezüglich Unterbringung, Ernährung und vielen anderen Igelfragen verweise ich gern auf die Web-site von Pro Igel
www.pro-igel.de
und wenn Sie sich durchklicken auf Informationen und Merkblätter finden Sie dort eine Offenbarumg -besser als jede Facebookberatung, die leider häufig Verunsicherung bedeutet.
Mit freundlichem Gruß
Karin oehl

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Karin Oehl - Pro Igel e.V.« (17. Oktober 2017, 18:05)


3

Dienstag, 17. Oktober 2017, 17:54

Vielen Dank für Ihre Antwort, Frau Oehl,

ich habe eben die Videos bei youtube hochgeladen, damit Sie die Kleine besser beurteilen können; die Playliste für 4 kurze Videos:
https://www.youtube.com/playlist?list=PL…6apVhJCXqlfnzuN

Zu den Zecken: es waren zwar viele, aber noch recht kleine, die ich nach und nach gesichtet habe und entfernen konnte.

Zum Futter: Mir wurde zu Animonda Carny geraten.
Habe es jetzt gemixt und füttere alle 1-2 Std. nach, nachdem ich auf fb Hinweise bekommen habe. Es funktioniert leidlich, aber sie nimmt dann wenigstens jeweils etwa 10 ml auf.

4

Dienstag, 17. Oktober 2017, 18:09

Hallo Conny Walter
Ein klein wenig habe ich noch an meinem Beitrag gebastelt, bitte noch mal lesen.

Danke für die Videos, ja, ich vermute stark , daß es sich um ein krankes Alttier handelt. aber Sie brauchen nicht nachzufüttern, der Igel holt sich, was er verträgt und braucht.

Das empfohlene Futter ist gut, es gibt aber noch andere ebenso gute Futter. Und bitte immer etwas Öl unterkneten und ganz wenig Weizenkleie
Viel Glück
Mit freundlichem Gruß
Karin oehl

5

Donnerstag, 19. Oktober 2017, 00:25

Danke, Frau Oehl,

- ja habe es durchgelesen.

das Kot-Ergebnis war, als ich abends nach Hause kam, im Briefkasten:

Crenosoma striatum Larven ++ bis +++
Darm-capillaria Eier +
Capillaria aerophila Eier -
Coccidien Oocysten ++

Was würden Sie an Behandlung raten ?

Erfreulicher Weise habe ich jetzt den Dreh raus, wie ich Paulinchen für sie und mich möglichst stressfrei füttern kann. Dann muss es ja aufwärts gehen. Aber ich sah, dass die Wurmkur doch ziemlich lange dauert. Somit müsste ich mich wohl damit auseinandersetzen, ihn auf meiner Terrasse überwintern zu lassen.

Liebe Grüße
Conny Walter

6

Donnerstag, 19. Oktober 2017, 06:50

Hallo Conny Walther
sie bekommen von mir eine PN

Zunächst sollten die Crenosoma striatum (Lungenwürmer behandelt werden, dazu ist zweimal in einem Abstand von 48 Stunden je eine Spritze nötig und bitte mindestens 10 Tage ein Schleimlöser als Begleittherapie
Diese Spritze wirkt auch ein wenig auf die Darmhaarwürmer Capillaria

Notfalls muß später gezielt dagegen behandelt werden

Die Coccidien sollten sofort auch behandelt werden

Mit freundlichem Gruß
Karin Oehl

7

Freitag, 20. Oktober 2017, 12:21

Hallo Frau Oehl,

will Ihnen ein kurzes Update geben.
Gestern Morgen, als ich nachsah, hatte sie einen blutigen Schleimfaden aus dem Mäulchen hängen!

Nachdem ich es dringlich gemacht hatte auch wegen dem Abstand von 48 Std. bei den Levamisol-Spritzen, konnten wir gestern Nachmittag zum Tierarzt kommen. Er gab ihr die erste Levamisol, meinte, die zweite nach zwei Wochen... Ich sagte, eigentlich nach 48 Std... Ok, meinte er. Dann sprach ich die Lungenhaarwürmer an. Er kruschtelte in seinem Schrank und beförderte etwas hervor, was auch in der Liste http://bit.ly/2xStzZe stand. Ich hatte sie dabei und schob sie ihm hin; er entnahm die Dosierung und zog mir eine Spritze damit auf. Dann erwähnte ich die Kokzidien und dass ich ein Privatrezept für Cotrim K bräuchte. Er ging hinaus und kam nach einer Weile mit dem schön ausgefüllten Rezept wieder. Dann empfahl er mir noch zweimal täglich 1/2 TL Lebetran zu geben. Soweit so gut.
Als ich ihm die Liste anbot, meinte er, die könne ich gerne da lassen :-)

Abends dachte ich, Paulinchen erlebt den Morgen nicht !!!
https://youtu.be/qMJxjsxlCDg und https://youtu.be/fTqlihA0vZg
Ich fütterte sie dann nicht mehr, nachdem sie den Tag über immerhin 74 gr. bekommen hatte. Wir machten eine 10-minütige Inhalation mit Emser-Salz, wobei sie zum Atmen das Mäulchen aufmachte. Anfangs wendete sie sich auch garnicht ab. Schließlich hängte ich ein mit Pfefferminz getränktes Handtuch über den Karton.

Als ich heute Morgen nachsah, schlief sie und atmete schwer, soweit ich das beurteilen kann. Als ich sie weckte, um ihre Vitalität zu sehen, war sie munter und kräftig, fing aber wieder an, zu schnupfen und zu husten. Fiepte aber nicht mehr so, wie gestern Abend.
Ich hatte dennoch passiertes Futter hingestellt und überraschender Weise hat sie sich daran doch bedient.
Ist das nicht ein gutes Zeichen ?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ConnyWalter« (20. Oktober 2017, 12:34)


8

Freitag, 20. Oktober 2017, 12:44

Liebe Conny
Schwein gehabt, ich befürchte, die Dosierung der Mittel war nicht ganz korrekt, weil der Igel so reagiert hat und fast tot gewesen wäre.
Hat der Tierarzt sich denn schlau gemacht im Netz und nachgeschaut wegen der Dosierung.
Nun scheint der Igel aber auf einem guten Wege zu sein und dann hoffen wir mal, daß es so bleibt.
Beide Daumen sind gedrückt
Mit freundlichem Gruß
Karin Oehl

9

Freitag, 20. Oktober 2017, 17:38

Hallo Frau Oehl,

ich danke für Ihre Antwort.

Nein, das Levamisol hat er gleich aufgezogen und verdünnt. War eben nochmal dort, weil ich Bisolvon wegen dem Husten holen wollte, und fragte die Tierarzthelferin nach der Potenz: Sie haben nur Levamisol da ohne 10%, also war das wohl 100%ig. Und das hat er 1:10 verdünnt :-(
Das ging so schnell, da kam ich nicht zum Überlegen und Nachhaken. War froh, dass er das Mittel überhaupt da hatte!
Nach Paulinchens Reaktion denke ich, wäre die morgige 2. Spritze (natürlich korrekt verdünnt) noch zu früh; wie lange damit warten ?

Bisolvon hatte er nicht da und in der Apotheke gibt's das nur in großen Mengen für Kühe und Pferde. Was kann ich dann zum Entschleimen geben?

Soll ich jetzt mit Cotrim K und Panacur Susp. gleich anfangen, oder wie lange damit abwarten ?

Jetzt schlief sie ruhig, hab aber nach ihrer Vitalfunktion gucken wollen: lebhaft und kräftig, allerdings fing sie gleich wieder mit Husten und Nießen an...

Liebe Grüße
Conny

10

Freitag, 20. Oktober 2017, 18:33

Hallo connyWalter

Levamisol 10 % wird bei einem Igel von 1000 g folgendermaßen verdünnt:

0,25 mal Lavamisol - Aqua bidest wird nachgezogen bis 1 ml Flüssigkeit.

Ergibt eine Lösung von 2.5% Levamisol.

Das muß man natürlich nach Gewicht des Igels runterrechnen.

Niemals Levamisol 10%ig unverdünnt spritzen - Um Gottes Willen nicht!!!


Wenn er nicht klar kommt - bitte im Internet das Handbuch - -Igel in der Tierarztpraxis aufrufen, Da steht es genau drin, wieviel man bei welchem Gewicht geben muß

Machen Sie es ihm sehr deutlich klar und sagen Sie ihm auch, daß der Igel beinahe gestorben wäre.
Mit freundlichem Gruß
Karin Oehl

11

Freitag, 20. Oktober 2017, 18:53

Das hab ich auch schon gegenüber der Tierarzthelferin getan.
Morgen hab ich Termin zur 2. Spritze. Machen lassen oder erstmal nicht?
Wenn Sie mir auch bitte noch die Fragen zu den anderen Medikamenten beantworten würden ?

12

Freitag, 20. Oktober 2017, 18:59

Liebe connyWalter
Entschuldigung
Warten Sie mit allen Medikamenten in dem Fall bis nach der 2. Spritze (von der sich der Igel hoffentlich schneller erholt)

Normal kann man es gleichzeitig geben, aber da der Igel die Levamisol Spritze so schlecht vertragen hat, fürchte ich, daß es zu viel wird, wenn das Andere gleichzeitig gegeben wird.
Mit freundlichem Gruß
Karin Oehl

13

Freitag, 20. Oktober 2017, 23:25

Soll ich sie tatsächlich morgen nochmal spritzen lassen, oder evtl. erst am Montag ?
Um 18 Uhr hat sie weder geröchelt noch genießt, daher konnte ich sie füttern. Jetzt aber wieder schnupfen und hüsteln. Habe erstmal inhaliert, - unglaublich, wie ruhig sie da ihr Schnäuzchen über die Tasse hält :-) In einer knappen Stunde füttere ich sie vorsichtshalber nochmal und lasse wieder etwas Futter in ihrer Kiste stehen.
Durch die Episode gestern hat sie das Gewicht, was sie zugelegt hatte (50 gr, obwohl sie meiner Ansicht nach zu wenig fraß), wieder verloren...

Danke, und gute Nacht !
Conny Single

14

Samstag, 21. Oktober 2017, 07:26

Hallo Conny
Das alles hört sich nicht gut an.
der Gewichtsverklust ist heftig.

Normal muß man die Levamisolbehandlung nach 48 Std wiederholen, daß sie wirklich wirksam ist, aber bei dem geschwächten Zustand des Igels würde ich darauf verzichten, zumal Sie ja wissen, daß der Tierarzt
nicht so firm in der Igelbehandlung ist. Aber sprechen Sie noch mal mit ihm -unbedingt.
Und verweisen Sie auf das Handbuch Igel in der Tierarztpraxis

Sein altes Gebrisch-Zwart ist veraltert. Danach sollte und kann man nicht mehr gehen. (Wenn ich die Dosierung lese, gehe ich davon aus, daß er nach diesem Buch aus den 80iger jahren vorgeht) Fragen Sie ihn ruhig danach.

Mit freundlichem Gruß
Karin Oehl

Viel Glück, ich mache mir Sorgen!

15

Samstag, 21. Oktober 2017, 09:18

Hallo Karin Oehl,

insgesamt wirkt Paulinchen kräftig und munter. Ich war gerade sehr überrascht, dass sie aufgrund meines Fütterns von vorgestern 75 gr und gestern 90 gr. doch das Gewicht wieder wett gemacht hat.

Werde berichten, was der Arzt gesagt hat.

Liebe Grüße
Conny

16

Samstag, 21. Oktober 2017, 12:51

Hallo Conny
Da bin ich gespannt. wenn es dem Igel gut geht, sollte er auch die 2. Spritze bekommen


L.g.Karin

17

Sonntag, 22. Oktober 2017, 11:00

Liebe Karin,

als wir gestern zur 2. Levamisol-Spritze beim Tierarzt waren, stellte er eine Lungenentzündung fest. Sie würde grade noch genug Luft bekommen. Eiter kam aus der Nase. Der Zustand könnte sehr schnell kippen und er riet zur Antibiotika-Spritze und 5 Tage flüssiges zu Hause. Ich ließ es machen, weil ich so viel Angst um die Kleine hatte.

Gestern ging das Füttern und Inhalieren schwer. Habe grade mal 48 gr in sie hinein bekommen. Als die 6 Stunden, nach denen sie nach der ersten Levamisol, so schlecht drauf gewesen ist, rum waren, d.h. nach 10 Stunden, entspannte ich mich etwas.
Machte weiter vor jeder Fütterung Inhalationen mit Emser-Salz, so lange sie eben einigermaßen mitmachte und wischte den Rotz weg.

Heute Morgen 644 gr, somit das Gewicht gehalten, die Nase frei, sie nahm nach der Inhalation immerhin 24 gr. zu sich. Sie zieht noch immer sehr beim Atmen. Ich hoffe, dass das Antibiotikum jetzt schnell wirkt.

LG Conny

18

Sonntag, 22. Oktober 2017, 12:40

Hallo Conny/Walter
Na hoffentlich ist das Antibiotikum knochengängig denn gerade Nasennebenhöhlenentzündungen mit Rotz aus der Nase spreche auf norale Antibiotika schlecht an.
eine Lungenentzündung, so so, hat er das auch schon gemerkt, daß so stark verwurmte Tiere oft eine Sekundärinfektion der Atemwege haben?
Mit einer Antibiotikaspritze ist es nicht getan - ich weiß nun natürlich nicht, was er gegeben hat. Es gibt Antibiotika, die man täglich geben muß, andere alle 2 Tage und eines, das 10 Tage wirkt


Hoffen wir mal sehr, daß es dem kleinen Igel bei Ihrer Fürsorge bald deutlich besser geht.
Hat der Tierarzt nun endlich mal einen Schleimlöser dazu gegeben, daß der Igel abhusten kann?
Fragen Sie ihn nach Bisolvon z. B.
L.GKarin Oehl

19

Sonntag, 22. Oktober 2017, 12:54

Hallo Karin,
habe Baytril-Susp. 2,5% mitbekommen, soll sie täglich 0,13 ml bekommen. Bisolvon habe ich angesprochen. Wollte er momentan nicht geben, das sei für sie zu viel Chemie auf einmal.
Das Inhalieren scheint zumindest etwas Linderung zu verschaffen. Nur sollte das Antibiotikum schnell helfen !!!
LG Conny

20

Sonntag, 22. Oktober 2017, 14:17

ach Schitt, Conny, der Schleim sollte sich nach der Wurmbehandlung lösen können
Das Mittel verflüssigt den zähen Schleim, daß der Igel nicht dran erstickt,
Ach Mensch - - - -
L.G:Karin Oehl

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