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Wednesday, April 16th 2014, 12:32pm

ABSCHIED von "BIGGI"

Liebe Frau Oehl,

wie berichtet ist das zuletzt sommerliche Wetter (über 25°) wohl dafür verantwortlich, dass "Die Igel los sind". Inzwischen finden sich drei frei überwinterte Tiere im "Futterhaus"ein welches ich wegen der unzähligen Nachbarskatzen einrichtete. Übrigens alles Männchen und einer davon ist tatsächlich der im Dezember letzten Jahres plötzlich verschwundene Futtergast "Grünpunkt".

Einer davon ist ein größeres, 1.350g schweres offensichtlich sehr erfahrenes Exemplar der sich mit den Kleineren ( 880 g +950 g ) schon mal vor der Futterstelle auf der Terrasse gezofft hat. Das ging bislang unblutig von statten wie sich bei den Gewichtskontrollen und beim Entfernen von unzähligen Zecken und wenigen Flöhen zeigte. "Big Boy" ist so dominant, dass seine jüngeren Kollegen Reißaus nehmen wenn sie merken, dass er im Futterhaus ist. Er macht es sich dort dann bequem, ja er macht meist ein Nickerchen zwischen den "Gängen" und geht erst wenn die 200-220g gefressen sind. Ich hab ihn auch schon mal rausgeworfen damit die anderen Bubis auch mal zum Zuge kamen.
Wie schon gesagt es ist spannend und die Spannung steigt, wenn ich daran denke "Biggi" in Kürze in die Freiheit zu entlassen. Dazu folgende Fragen:
1.) Soll ich erst einmal nur das Gehege von "Biggi"soweit öffnen, dass sie Ein- und Ausgehen bzw. futtern kann wann sie will? Evtl. braucht sie ja auch noch ein Nachtquartier!? Seit zwei Tagen bei Nachttemperaturen bei nur +2° ist sie emsig mit "Nestbau" beschäftigt und zeigt kein Interesse am angebotenen Futter!

2.) Da die Futterstelle der Anderen nur ca. 1m daneben ist (übrigens auch die Stelle an der ich "Biggi" beim Zufüttern wegen ihres geringen Gewichtes in Obhut genommen habe) befürchte ich, dass wenn nur noch diese Stelle da ist sie zu kurz kommt. (Futter frei aufstellen ist wegen der vielen Katzen unmöglich!)


3.) Wie lange soll ich noch Futter und Wasser anbieten? Oder bleiben die "Gesellen" dann irgendwann von alleine weg? Dann würde ich mich schon freuen den ein oder anderen abendlich mal wieder zu sehen. Besonders aber "Biggi" die mir in der Zeit seit Ende November Sorgen aber auch viel Freude und viele Erkenntnisse über die intelligenten, wunderbaren und friedfertigen Stacheltiere ermöglichte.


Frau Oehl ich werde Sie hier im Forum über "Biggi´s" Abschied in die Freiheit informieren und mich dann verstärkt der Öffentlichkeitsarbeit vor Ort widmen. Gerne im Kontakt mit Ihnen und "Pro-Igel e.V."Es ist auch Ihr Verdienst, wenn ich nach all den Erlebnissen zum "Igellobbyisten" wurde. DANKE . Mehr per PN.
Herzliche Grüße

Yeti "Igellobbyist"

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Thursday, April 17th 2014, 8:09am

Hallo Yeti
Von Igel -Lobbyist zu Igellobbyist:
Wenn so viele Tiere futtern kommen -bitte mehrere Teller hinstellen, damit es nicht mal zu bösen Raufereien kommt
Biggi bitte erst frei lassen, wenn die Nächte wärmer sind.

Es wäre gut, das Gehege einfach zu öffnen, wenn dort der Lebensraum so gut ist, dann kann sie gehen wann u. wohin sie will u. findet doch ihren Schlafplatz u. Futter, wenn sie es noch braucht.

Eigentlich sagen wir von Pro Igel e.V: _ zufüttern im Frühjahr, daß sie in die Gänge kommen - zufüttern im Herbst, damit sie ein Polster anfuttern können. Im Sommer nur Wasser zum Trinken anbieten

Aber:
Unser Umfeld wird für Igel immer unfreundlicher, viele Pflanzenarten, die der heimischen Insektenwelt Heimat u. Kinderstube bieten, gibt es nicht mehr u. darum diese Arten nicht mehr.
Was bleibt dem Igel?
Würmer und Schnecken!
Das sind die Zwischenwirte der Innenparasiten u. so verparasitieren unsere Igel immer mehr, werden schwach, krank u. Sekundärinfektionen raffen sie vorzeitig dahin
Darum ist ein Zubrot da, wo es noch viele Igel gibt, sicher nicht verkehrt auf Dauer.
Leider werden die Tiere davon auch etwas abhängig u. so gut wie Mutter Natur ist das, was wir zu bieten haben, auch nicht.
Aber Parasitenfrei.
Bitte Futterplätze immer rein halten - abends spät füttern u. morgens wegräumen. In der Wärme verdorbenes Futter macht auch krank
In diesem Sinne
herzl. Ostergrüße
Karin Oehl

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Thursday, April 17th 2014, 8:09am

Hallo Yeti
Von Igel -Lobbyist zu Igellobbyist:
Wenn so viele Tiere futtern kommen -bitte mehrere Teller hinstellen, damit es nicht mal zu bösen Raufereien kommt
Biggi bitte erst frei lassen, wenn die Nächte wärmer sind.

Es wäre gut, das Gehege einfach zu öffnen, wenn dort der Lebensraum so gut ist, dann kann sie gehen wann u. wohin sie will u. findet doch ihren Schlafplatz u. Futter, wenn sie es noch braucht.

Eigentlich sagen wir von Pro Igel e.V: _ zufüttern im Frühjahr, daß sie in die Gänge kommen - zufüttern im Herbst, damit sie ein Polster anfuttern können. Im Sommer nur Wasser zum Trinken anbieten

Aber:
Unser Umfeld wird für Igel immer unfreundlicher, viele Pflanzenarten, die der heimischen Insektenwelt Heimat u. Kinderstube bieten, gibt es nicht mehr u. darum diese Arten nicht mehr.
Was bleibt dem Igel?
Würmer und Schnecken!
Das sind die Zwischenwirte der Innenparasiten u. so verparasitieren unsere Igel immer mehr, werden schwach, krank u. Sekundärinfektionen raffen sie vorzeitig dahin
Darum ist ein Zubrot da, wo es noch viele Igel gibt, sicher nicht verkehrt auf Dauer.
Leider werden die Tiere davon auch etwas abhängig u. so gut wie Mutter Natur ist das, was wir zu bieten haben, auch nicht.
Aber Parasitenfrei.
Bitte Futterplätze immer rein halten - abends spät füttern u. morgens wegräumen. In der Wärme verdorbenes Futter macht auch krank
In diesem Sinne
herzl. Ostergrüße
Karin Oehl